Sonntag, 14. Juni 2009

Deutsches Team in den drei größten Stadien

Epoch Times Deutschland
13.06.2009

OK-Präsidentin Steffi Jones glaubt an ein „Festival des Frauenfußballs“. (Steffen Andritzke/The Epoch Times Deutschland)

Als Titelverteidiger und Gastgeber ist sie der Publikumsmagnet schlechthin bei der 6. FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2011. Daher wird die deutsche Frauen-Nationalmannschaft zu ihren drei Vorrundenspielen in den drei Stadien mit der größten Zuschauerkapazität, in Berlin (74.000), Frankfurt (46.700) und Mönchengladbach (47.000) antreten. Der Weltfußballverband folgte damit dem Vorschlag des deutschen Organisationskomitees.

Bei der ersten FIFA Frauen-Weltmeisterschaft in Deutschland werden vom 26. Juni bis zum 17. Juli 2011 die 16 weltbesten Mannschaften um den Titel kämpfen. Das Team des Gastgebers wird das Turnier am 26. Juni 2011 im Berliner Olympiastadion eröffnen. Danach werden die Titelkämpfe in Augsburg, Bochum, Dresden, Frankfurt, Leverkusen, Mönchengladbach, Sinsheim und Wolfsburg fortgesetzt. Das Endspiel wird am 17. Juli in der Frankfurter Arena angepfiffen. Halbfinal-Spielorte sind Frankfurt und Mönchengladbach, das „Spiel um Platz drei“ findet in Sinsheim statt.

Die deutsche Nationalmannschaft ist in der Gruppe A der Vorrunde als Gruppenkopf gesetzt. Nach dem Turnierauftakt in Berlin wird sie ihre weiteren Vorrundenspiele am 30. Juni in Frankfurt und am 5. Juli in Mönchengladbach bestreiten. Im Fall des Weiterkommens kann sich das Wolfsburger oder Leverkusener Publikum über ein Viertelfinale mit deutscher Beteiligung freuen.

Von den insgesamt 32 Spielen der WM-Endrunde findet im Olympiastadion Berlin lediglich das Eröffnungsspiel statt. Das Stadion im Borussia Park Mönchengladbach ist Spielort zweier Vorrundenspiele und eines Halbfinales. In den übrigen sieben Arenen werden jeweils vier Begegnungen ausgetragen.

Der Turnier-Modus ergibt, dass keine der teilnehmenden Mannschaften während der Gruppenphase zweimal im gleichen Stadion antritt. Weiterhin wird in der Vorrunde jeder Spielort mindestens eine Begegnung mit einer als „Gruppenkopf“ topgesetzten Mannschaft zu sehen bekommen.

Zum ersten Mal im Rahmen einer FIFA Frauen-WM werden im gleichen Stadion an einem Spieltag keine zwei Begegnungen mehr unmittelbar nacheinander stattfinden. Der Verzicht auf diese sogenannten „Doubleheader“, wie zuletzt bei der Frauen-WM 2007 in China noch üblich, bedeutet eine klare Aufwertung des gesamten WM-Turniers der Frauen. „Gemeinsam mit der FIFA sehen wir jedes einzelne Spiel als eine attraktive, hochwertige und eigenständige Veranstaltung. Diesen Schritt gehen wir bewusst, um den Frauenfußball insgesamt aufzuwerten,“ sagt OK-Präsidentin Steffi Jones und ergänzt: „Dies bedeutet natürlich, dass wir uns bei jedem Spiel eine große Zuschauer-Resonanz wünschen. Eine Frauen-WM ist und bleibt ein herausragendes Ereignis, bei der die besten Teams der Welt gegeneinander antreten. Die Zuschauer dürfen sich also auf absolute Highlights freuen.“

Die offizielle Endrundenauslosung, bei der die Gruppenköpfe benannt und die endgültigen Spielpaarungen konkret ermittelt werden, erfolgt im Dezember 2010.

Stimmen zum Spielplan:

OK-Präsidentin Steffi Jones:„Ich glaube, dass mit der Vergabe der einzelnen Spielpaarungen alle Städte sehr zufrieden sein können. Die Begegnungen sind gleichmäßig verteilt und werden über unsere neun Spielorte ins ganze Land getragen. Diese Weltmeisterschaft soll ein Festival des Frauenfußballs werden. Ich bin sehr optimistisch, dass uns dies auch gelingen wird.“

Franz Beckenbauer, Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees: „Unsere Erfahrungen von 2006 haben gezeigt, wie wichtig eine harmonische Verteilung der Spiele für das gesamte Turnier ist. Das Organisationskomitee hat mit der Ausarbeitung des Spielplans hervorragende Arbeit geleistet und ich bin sehr froh, dass die FIFA diesem Vorschlag zugestimmt hat.“ (stan)

Weiteres Testpiel am 29. Oktober gegen die USA

DFB-Frauen in Augsburg gegen die USA

Augsburg (dpa) - Das neue Augsburger Stadion darf sich auf einen Fußball-Leckerbissen freuen. Am 29. Oktober stehen sich in der impuls Arena Weltmeister Deutschland und Olympiasieger USA gegenüber. Das beschloss das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Frankfurt/Main.

Nach dem Brasilien-Länderspiel im vergangenen April in Frankfurt gilt die Begegnung erneut als Probelauf für die Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland. Die knapp 30 000 Zuschauer fassende Augsburger Arena, die am 26. Juli eröffnet wird, ist eines von neun Stadien, in denen die Frauen-WM 2011 ausgetragen wird.

«Ich bin sehr froh, dass wir die USA für ein Länderspiel in Deutschland gewinnen konnten», sagte Bundestrainerin Silvia Neid, «nach der EURO 2009 in Finnland werden wir bis zur WM 2011 kein Pflichtspiel mehr haben, da wir als Gastgeber nicht in die Qualifikation gehen müssen. Daher ist es für uns enorm wichtig, bis dahin Vergleiche gegen starke Mannschaften zu haben.»

DFB-Präsident Theo Zwanziger sieht dem Fußball-Klassiker mit großer Vorfreude entgegen. Das Brasilien-Länderspiel habe einmal mehr gezeigt, wie groß das Interesse am Frauenfußball mittlerweile sei, sagte Zwanziger, «ich bin absolut davon überzeugt, dass es uns auch in der neuen Augsburger Arena gelingen wird, einen stimmungsvollen Rahmen für dieses Topspiel des internationalen Frauenfußballs zu schaffen. Allein die Paarung spricht schon für sich: Sie weckt Erinnerungen an viele packende WM- und Olympia-Duelle.»


Nach dem Topspiel gegen Brasilien steht für die Fans der deutschen Frauen-Nationalmannschaft das nächste Highlight an: Am 29. Oktober trifft das DFB-Team in Augsburg auf die USA.
Nationalmannschaft - Frauen-Nationalteam tritt in Augsburg gegen USA an
Bongarts/Getty Images
Deutschland empfängt die USA in Augsburg
Weltmeister gegen Olympiasieger: Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft absolviert am 29. Oktober in Augsburg ein Testspiel gegen die USA. Damit präsentiert der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nach dem Klassiker gegen Brasilien im April in Frankfurt die nächste spektakuläre Partie des Teams von DFB-Trainerin Silvia Neid. Diesen Beschluss fasste das DFB-Präsidium auf seiner Sitzung am Freitag.

Neid: Vergleich gegen starke Teams "enorm wichtig"

"Ich bin sehr froh, dass wir die USA für ein Länderspiel in Deutschland gewinnen konnten. Nach der EURO 2009 in Finnland werden wir bis zur WM 2011 kein Pflichtspiel mehr haben, da wir als Gastgeber nicht in die Qualifikation gehen müssen. Daher ist es für uns enorm wichtig, bis dahin Vergleiche gegen starke Mannschaften zu haben", sagte Neid.

Die Partie gegen die USA gilt nach dem erfolgreichen Test für die Frauen-WM 2011 in Deutschland in der Frankfurter Arena, wo im Spiel gegen Brasilien mit 44.825 Zuschauern ein neuer Europarekord aufgestellt wurde, erneut als WM-Probelauf. Die knapp 30.000 Zuschauer fassende neu gebaute Arena ist eines von neun Stadien, in denen die Frauen-WM 2011 ausgetragen wird. Für das neue Augsburger Stadion ist das Topspiel somit der erste internationale Härtetest nach seiner Fertigstellung.

Donnerstag, 11. Juni 2009

Rottenberg und Stegemann verpassen Halbfinal

10.06.2009 15:39 Frauen-Nationalmannschaft

Rottenberg und Stegemann verpassen Halbfinale

Als Spielertrainerin dabei: Kerstin Stegemann  © Bongarts/GettyImages
Als Spielertrainerin dabei: Kerstin Stegemann

Eine herbe Niederlage mussten die deutschen Sportsoldatinnen bei der Militär-WM in Mississippi hinnehmen. Im dritten Gruppenspiel gegen Südkorea verlor die Mannschaft, bei der WM-Botschafterin Silke Rottenberg und Nationalspielerin Kerstin Stegemann als Spielertrainerinnen fungieren, mit 1:6 (1:2). Den einzigen Treffer für das deutsche Team, das als Titelverteidiger in das Turnier gegangen war, erzielte Kerstin Stegemann.

Mit der Niederlage verpasste die Auswahl den Einzug ins Halbfinale und trifft am Samstag nun im Spiel um Platz fünf auf Kanada.

WM-Countdown aus Bochum

11.06.2009 09:31 Frauen-WM 2011

WM-Countdown aus Bochum live im DFB-TV

Das Stadion in Bochum  © Bongarts/GettyImages
Das Stadion in Bochum

Tief im Westen schlägt das Herz des Fußballs besonders intensiv – ob Dortmund, Gelsenkirchen, Duisburg, Essen oder Bochum, im Gebiet zwischen Rhein und Ruhr ist der Fußball die wichtigste Nebensache der Welt. Und 2011 findet das wichtigste Turnier der Fußball-Welt, die Frauen-Weltmeisterschaft, in Deutschland statt. Fast logisch, dass auch die Rhein-Ruhr-Region mit einem Spielort vertreten ist. Das Ruhrstadion in Bochum ist 2011 einer der Austragungsorte der Frauen-WM.

Am 18. Juni weht über die Bochumer WM-Arena schon eine erste Brise WM-Luft, wenn das Organisationskomitee mit seiner Veranstaltungsreihe "WM-Countdown" zu Gast ist. Das Event in Bochum, das um 18 Uhr beginnt, wird auf dem DFB-Videoportal DFB-TV live übertragen.

Ein attraktives Angebot: Denn prominente Gäste haben sich für die Veranstaltung in Bochum angekündigt. So erwartet die OK-Präsidentin Steffi Jones Dr. Ottilie Scholz, die Oberbürgermeisterin der Stadt Bochum. Neben dem Stadtoberhaupt stehen DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach, WDR-Intendant Fritz Pleitgen, Weltmeisterin Annike Krahn vom UEFA-Pokalsieger FCR 2001 Duisburg und Junioren-Nationalspielerin Inka Wesely von der SG Essen-Schönebeck. Außerdem haben sich Schauspielerin Shary Reeves und der ehemalige Nationalspieler Dariusz Wosz angekündigt.

"Diskutieren, Informieren, Inspirieren"

Innerhalb des WM-Treffs werden die WM-Themen lokal und regional aufbereitet mit dem Ziel, eine gute Einstimmung auf die WM 2011 zu geben nach dem Motto "Diskutieren, Informieren, Inspirieren". Erwartet werden zusätzlich etliche geladene Gäste, darunter ehemalige und aktive Fußballer, Offizielle und Medienvertreter, bekannte Sportler der Region sowie lokale und regionale Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft und anderen Gesellschaftskreisen.

Der rund 45-minütige Ablauf sieht jeweils einen Mix aus Gesprächsrunden, Einspielfilmen und Unterhaltungselementen vor.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Start in die EM-Vorbereitung mit 16 Weltmeisterinnen

04.06.2009 12:59 Frauen-Nationalmannschaft

Start in die EM-Vorbereitung mit 16 Weltmeisterinnen

DFB-Trainerin Silvia Neid  © Bongarts/GettyImages
DFB-Trainerin Silvia Neid

Mit 26 Spielerinnen geht Silvia Neid in die Vorbereitung auf die EURO 2009 in Finnland. Den Kern des vorläufigen Kaders bilden dabei 16 Spielerinnen, die auch beim Gewinn der Weltmeisterschaft 2007 in China zum deutschen Aufgebot zählten.

Die DFB-Trainerin wird ihr Team vor der vom 23. August bis zum 10. September stattfindenden Endrunde ab dem 22. Juni zu sechs Lehrgängen zusammenziehen, in deren Verlauf sie den 22-er Kader für die Europameisterschaft benennen wird.

"Ich glaube, wir sind gut aufgestellt. Wir verfügen auf allen Positionen über Spielerinnen, die die Qualitäten für ein solches Turnier mitbringen. Der Kader bietet zudem viele Variationsmöglichkeiten. Außerdem stimmt die Mischung aus erfahrenen und jungen Spielerinnen", sagt Silvia Neid, "ich denke, es wird keine einfache Entscheidung, den endgültigen Kader zu nominieren."

Stegemann, Hingst und Prinz kehren zurück

Die DFB-Trainerin kann in der Vorbereitung auf einige Rekonvaleszente zurückgreifen. Kerstin Stegemann und Ariane Hingst haben ihre Knieverletzungen, Birgit Prinz ihren Rippenbruch und Célia Okoyino da Mbabi das Pfeiffersche Drüsenfieber überwunden. Indes muss sich jede Spielerin ihr Ticket nach Finnland hart erarbeiten. "Wer mitkommen will, muss seine Leistungsstärke unter Beweis stellen", erklärt Silvia Neid, "außerdem erwarte ich von meinen Spielerinnen, dass sie auf dem Feld Leidenschaft zeigen, dass sie Hunger auf Erfolg haben."

Einige Spielerinnen könnten bei der EURO 2009 ihr erstes großes Turnier spielen. Für Kim Kulig, Bianca Schmidt, Lena Goeßling oder Jennifer Zietz wäre es die Premiere mit der Frauen-Nationalmannschaft. Und Alisa Vetterlein und Lisa Weiß, die um die Position als dritte Torfrau hinter Nadine Angerer und Ursula Holl kämpfen, verfügen sogar über gar keine Länderspiel-Erfahrung.

Spielführerin Birgit Prinz (r.)  © Bongarts/GettyImages
Spielführerin Birgit Prinz (r.)

Vorbereitung startet am 22. Juni in Köln

Erstmals wird Silvia Neid ihren Kader ab dem 22. Juni in Köln zusammenziehen. Dort wird die Grundlage für die EURO gelegt und an der Athletik gearbeitet. "Wir haben die Lehrgänge so konzipiert, dass jeder einen anderen Schwerpunkt hat", sagt die DFB-Trainerin.

So stehen unter anderem noch die Themen Spielformen/Technik, variables Angriffsspiel, Abwehrverhalten, Standardsituationen, Gegner-Analyse und Wettkampfrhythmus mit den Länderspielen gegen die Niederlande am 25. Juli in Sinsheim, gegen Japan am 29. Juli in Mannheim und gegen Russland am 6. August in Bochum auf dem Programm.

"Die Spielerinnen haben gut gearbeitet"

Silvia Neid verspricht ihren Spielerinnen gerade in den ersten Lehrgängen umfangreiche Einheiten. Allerdings scheinen diese gut darauf vorbereitet zu sein. "Die Ergebnisse beim Leistungstest am 20. Mai waren ziemlich gut. Alle haben ihre Werte verbessert. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Spielerinnen gut gearbeitet haben, so dass wir eine gute Basis haben werden, von der wir aus starten", erklärt die DFB-Trainerin.

Am 19. August reist der DFB-Tross dann nach Finnland. Quartier wird das Team in Tampere aufschlagen. Dort bestreitet der amtierende Europameister seine drei Vorrundenspiele gegen Norwegen am 24. August, gegen Frankreich am 27. August und gegen Island am 30. August.

Vorverkauf für EM-Vorbereitungsspiele läuft auf Hochtouren

04.06.2009 07:10 Frauen-Nationalmannschaft

Vorverkauf für EM-Vorbereitungsspiele läuft auf Hochtouren

Silvia Neid (l.) und Steffi Jones (r.) präsentieren das Niederlande-Plakat  © DFB
Silvia Neid (l.) und Steffi Jones (r.) präsentieren das Niederlande-Plakat

Anspruchsvoller Fußball, begeisternde Atmosphäre - die deutsche Frauen-Nationalmannschaft bietet ihren Fans ein attraktives Ticket-Paket an. Wer bei den Länderspielen gegen die Niederlande am 25. Juli im Sinsheimer Rhein-Neckar-Stadion, gegen Japan am 29. Juli im Mannheimer Carl-Benz-Stadion und gegen Russland am 6. August im Bochumer rewirpowerSTADION dabei sein will, kann sich jetzt seine Karte sichern.

Karten für alle drei Spiele können im Online-Ticketshop bestellt werden. Außerdem sind auch Bestellungen über die DFB-Tickethotline (Telefon: 01805-110201, 0,14 Euro/min) möglich.

"Wollen stimmungsvolle Kulisse wie gegen Brasilien"

„Ich wünsche mir natürlich wieder so stimmungsvolle Kulissen, wie wir sie zuletzt in Frankfurt gegen Brasilien hatten“, hofft Silvia Neid. Beim Länderspiel in der Commerzbank-Arena wurde am 22. April 2009 mit 44.825 Zuschauern ein neuer Europarekord im Frauenfußball aufgestellt. „Die Unterstützung unserer Fans ist sensationell. Ich weiß, dass uns viele andere Nationen darum beneiden“, erklärt die DFB-Trainerin weiter.

Steffi Jones blickt den drei EM-Tests ebenfalls optimistisch entgegen. Besonders den beiden in den WM-Arenen in Sinsheim und Bochum. „Frauenfußball ist in. Besonders wenn die Nationalmannschaft spielt. Dazu noch gegen derart attraktive Gegner. Ich kann mir sehr gut vorstellen, die Niederlande, Japan und Russland in zwei Jahren bei der WM wieder in Deutschland begrüßen zu dürfen. Ich bin überzeugt davon, dass diese Begegnungen die Fans schon jetzt in WM-Stimmung versetzen werden“, so die Präsidentin des WM-Organisationskomitees. Sie ergänzt: „Ich bin mir auch sicher, dass dies ein dies ein guter Testlauf für uns wird, der die Vorfreude auf die WM 2011 weiter schürt und uns zugleich im Hinblick auf das Turnier wertvolle Erfahrungen auf organisatorischer Ebene liefert.“

Plakat zum Spiel gegen Japan  © DFB
Plakat zum Spiel gegen Japan

Kartenpreise für alle Partien gleich

Die Kartenpreise sind für alle drei Partien gleich gestaffelt und liegen zwischen fünf Euro (Stehplatz Gruppenkarte) und 30 Euro (Sitzplatz Kategorie 1). Darüber hinaus stehen ermäßigte Eintrittskarten für Kinder, Schüler (bis 18 Jahre), Studenten, Wehrpflichtige, Rentner, Zivildienstleistende und Personen mit Schwerbeschädigtenausweis zur Verfügung.

Tickets für Rollstuhlfahrer und Sehbehinderte zum Preis von sieben Euro inklusive Begleitperson sind in Sinsheim und Bochum ausschließlich über die jeweiligen Heimvereine TSG Hoffenheim und VfL Bochum erhältlich. Die Rollstuhlfahrertickets für das Spiel in Mannheim sind über den DFB zu beziehen. Gruppen- und Schiedsrichterkarten sind nur über den jeweiligen Landesverband zu beziehen.

Ticketpreise für die EM-Endrunde

04.06.2009 07:09 Frauen-EM 2009

Familienfreundliche Ticketpreise für EM-Endrunde

Anja Mittag (m.) in der Zange  © Bongarts/GettyImages
Anja Mittag (m.) in der Zange

Die besten Fußballerinnen Europas sehen – und das zum familienfreundlichen Tarif. Bei der Europameisterschaft der Frauen vom 23. August bis zum 10. September in Finnland funktioniert es.

So können beispielsweise 20 Erwachsene ein Spiel für zusammen 100 Euro sehen oder eben vier Erwachsene und 16 Kinder zum Preis von 50 Euro. Möglich macht dies das Einzelspiel-„Team-Tickets“. Ab Juni sind die Karten im Vorverkauf erhältlich.

Bereits jetzt können Fans der deutschen Frauen-Nationalmannschaft Karten erwerben. So kostet ein Einzelticket für einen Erwachsenen 15 oder 20 Euro für ein Vorrundenspiel und 15 bis 30 Euro für das Finale. Für Kinder kosten die Tickets fünf bis zehn Euro in der Vorrunde und fünf bis 15 Euro für das Endspiel. Zum echten Schnäppchen können die „Familien“-Tickets werden. Hier zahlen bis zu zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder insgesamt 25 Euro.

Die EM-Spiele finden in Helsinki, Lahti, Tampere und Turku statt, wobei die deutsche Mannschaft in der Vorrunde dreimal in Tampere spielt. Das Turnier startet am 23. August im Olympiastadion Helsinki mit der Partie des Gastgebers gegen Dänemark. Für Titelverteidiger Deutschland beginnt das Turnier am 24. August mit dem Spiel gegen Norwegen.

Die wichtigsten Fakten zu den EURO-Tickets im Überblick:

  • Die Karten können auf www.weurotickets.com gekauft werden.
  • Einzeltickets für Erwachsene kosten 15/20 Euro (für das Finale 15/20/30 Euro).
  • Einzeltickets für Kinder kosten 5/10 Euro (für das Finale 5/10/15 Euro), für die Altersgruppe von 6 bis 16 Jahren. Fünfjährige oder jüngere Kinder haben in Begleitung Erwachsener freien Eintritt.
  • Einzelspiel-"Familien-Tickets" (1-2 Erwachsene, 1-3 Kinder, maximal 5) kosten 25 Euro
  • Ein Stadionpass für fünf Spiele an einem Spielort kostet 60 Euro, beziehungsweise 48 Euro für Lahti (vier Spiele).
  • Ab Juni: Einzelspiel-"Team-Tickets" kosten 100 Euro für 20 Erwachsene oder 50 Euro für 4 Erwachsene und 16 Kinder.*

*Gilt nur für Vorverkauf

Dienstag, 26. Mai 2009

Allianz dritter Nationaler Förderer der WM 2011

26.05.2009 15:52 Frauen-WM 2011

Allianz dritter Nationaler Förderer der FIFA Frauen-WM 2011

Logo der Allianz Deutschland AG  © Allianz
Logo der Allianz Deutschland AG

Die Allianz Deutschland AG ist dritter Nationaler Förderer der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland. „Auch weiterhin bleibt die Attraktivität des Frauenfußballs ungebrochen, wie die Kooperation mit der Allianz Deutschland AG beweist“, zeigt sich FIFA Marketing Direktor Thierry Weil zufrieden über den neuen Nationalen Förderer. Dr. Markus Rieß, Mitglied des Vorstandes der Allianz Deutschland AG, und Dr. Theo Zwanziger, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, gaben die Zusammenarbeit am Dienstag, 26. Mai 2009, in einer gemeinsamen Erklärung bekannt.

„Mit ihrem Engagement bei der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland übernimmt die Allianz eine gesellschaftliche Verantwortung. Das zeigt, dass der Frauenfußball mit seiner rasanten Entwicklung mittlerweile für viele Unternehmen eine interessante Plattform darstellt“, so Dr. Zwanziger weiter. „Wir sind froh, mit der Allianz Deutschland AG einen kompetenten und erfahrenen Partner gefunden zu haben“, sagte der DFB-Präsident.

“Der Fußball und die Allianz – das sind zwei Welten, die viel verbindet: Eine ausgeprägte Leistungsbereitschaft und Fairness, Ausdauer sowie eine große Portion Teamgeist”, erklärte Dr. Markus Rieß, Vorstandsmitglied der Allianz Deutschland AG, und betonte: “Der Frauenfußball hat eine großartige Stellung in der deutschen Sportlandschaft erlangt und wird diese Position weiter ausbauen, je näher wir an dieses faszinierende Ereignis im Jahr 2011 heranrücken. Diese Entwicklung wollen wir nachhaltig fördern und die Impulse nutzen, um mehr Frauen für unseren Vertrieb zu gewinnen.”

„Wir freuen uns sehr, mit der Allianz einen weiteren starken Mitspieler an unserer Seite zu wissen. Das Unternehmen engagiert sich schon seit Jahren intensiv für das Thema Frauen im sportlichen und gesellschaftlichen Bereich. Ich bin mir sicher, dass nicht nur die Frauen-WM, sondern der gesamte Frauen- und Mädchenfußball in Deutschland von dieser Kooperation profitieren werden“, erklärte OK-Präsidentin Steffi Jones.

Die offizielle Pressekonferenz zur Bekanntgabe der Zusammenarbeit findet am 30. Mai 2009 im Vorfeld der DFB-Pokal-Endspiele in Berlin statt. Neben der Allianz zählen bereits die Deutsche Telekom und die Commerzbank zum Kreis der Nationalen Förderer der FIFA Frauen-WM 2011. Das OK der FIFA Frauen-WM 2011 hat die Möglichkeit, sechs deutsche Unternehmen beziehungsweise Organisationen als Nationale Förderer einzubinden.

Donnerstag, 7. Mai 2009

FIFA und Jones besprechen WM-Marketing

07.05.2009 15:45 Frauen-WM 2011

FIFA und Jones besprechen WM-Marketing

FIFA Marketing Workshop in Frankfurt  © Foto-Kunz
FIFA Marketing Workshop in Frankfurt

OK-Präsidentin Steffi Jones und DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach nahmen am Mittwoch im FIFA WM-Stadion Frankfurt am ersten gemeinsam mit der FIFA organisierten Marketing-Workshop teil. Der Weltverband des Fußballs war durch Thierry Weil, FIFA-Marketing-Direktor, und Tatjana Haenni, Abteilungsleiterin für Frauen-Wettbewerbe vertreten.

Auch Repräsentanten der FIFA-Partner adidas, Coca-Cola, Emirates, Hyundai-Kia Motors, Sony und Visa sowie der Nationalen Förderer Commerzbank und Deutsche Telekom waren eingeladen.

In Frankfurt wird das Finale 2011 ausgetragen

Bewusst war das Frankfurter Stadion für die Auftaktveranstaltung auf dem Weg zur Frauen-WM ausgewählt worden, denn hier wird am 17. Juli 2011 das Finale 2011 ausgetragen.

"Die FIFA-Partner und die Nationalen Förderer sind wichtige Akteure auf dem Weg zur FIFA Frauen-Weltmeisterschaft, denn sie werden uns dabei unterstützen, in Deutschland und im Ausland die Vorfreude auf das Turnier zu entfachen. Wir haben uns heute besser kennengelernt und die zukünftigen Marketing-Plattformen diskutiert", fasste Steffi Jones, die Präsidentin des Organisationskomitees, den Workshop zusammen.

Samstag, 25. April 2009

Deutschland - Brasilien 1:1, Mein erster Live-Post

So, jetzt ist er fertig überarbeitet: Mein erster Live-Post. Da ich nicht die Möglichkeit hatte, ins Stadion nach Frankfurt zu fahren, hab ich mir gedacht, da ich ja "live" am Fernseher dabei bin, schreib ich mal einen Live-Post vom Spiel. Der liest sich wie folgt:

Es ist Mittwoch, der 22. April 2009. Endlich. Ich hab mir mal überlegt, einen Live-Post zu schreiben. Um zu schauen, ob ich meine Idee so umsetzen kann, hätte ich mir gerne ein anderes Spiel ausgesucht, anstatt es direkt mit einem Spitzenspiel zu testen, es spielt ja kein geringerer, als der Weltmeister gegen den Vizeweltmeister - aber nun gut. Ich probier´s mal. Ich bin vor ein paar Minuten nach Hause gekommen, sitze also vor dem PC und der Fernseher ist auch schon mal eingeschaltet. Denn gleich geht es los mit dem Freundschaftsspiel

Deuschland gegen Brasilien.

Die Übertragung fängt an. Der Moderator Sven Voss interviewt die OK-Präsidentin Steffi Jones. Die Frankfurter Commerzbank-Arena ist voll - es wird gemeldet, dass der Europa-Zuschauerrekord für ein Frauen-Fußball-Länderspiel heute gebrochen wurde.

Es folgt ein Bericht über das folgende Spiel. Ein sehr kurzer Bericht wie ich finde. (Anmerkung 1: Bei einem Herren-Länderspiel hätte man mit diesen Infos eine ganze Stunde gefüllt *grummel*). Unter anderem wird über das neue Trikot der Damen-Nationalmannschaft berichtet (siehe hierzu auch den Post vom 17. April). In einem Interview sagt Linda Bresonik, dass sie sich auf das Spiel gegen Brasilien freut, da Brasilien ein starker Gegner ist, das Spiel in Frankfurt stattfindet, viele Zuschauer da sein werden und ... jetzt kommts ... weil die Brasilianerinnen dann das neue Trikot sehen werden und die bestimmt neidisch sein werden, dass die das FIFA Champions Badge nicht auf ihrem Trikot haben. Hihi - Schadenfreude ist doch was schönes ...

Nach einem Blick in das gut gefüllte Stadion betreten die Spielerinnen auch schon den Rasen. Die deutsche Mannschaft spielt wie folgt:

Tor: Nadine Angerer
Mittelfeld: Saskia Batusiak, Bianca Schmidt, Annike Krahn, Babett Peter
Mittelfeld: Linda Bresonik, Kim Kulig, Kerstin Garefrekes, Melanie Behringer
Sturm: Anja Mittag, Birgit Prinz

Die Hymnen. Das obligatorische Mannschaftsfoto. Hierbei wird auch der Slogan für die WM 2011 vorgestellt

20Elf von seiner schönsten Seite

... Anpriff von der erfahrenen Schiedsrichterin Jenny Palmqvist aus Schweden. Anstoß Brasilien. Deutschland von links nach rechts.

Silvia Neid hat den Notizblock schon in der Hand und nimmt auf der Trainerbank platz. Den Block braucht sie hoffentlich nur, um sich die Tore der deutschen Mannschaft zu notieren. (!)

Bisher gab es zwischen beiden Mannschaften acht Begegnungen: hierbei gab es vier Siege, drei Unentschieden und eine Niederlage. Eine schmerzliche Niederlage bei Olympia 2008 im Halbfinale.

Bei der deutschen Mannschaft fehlen immer noch verletzt Kerstin Stegemann und Ariane Hingst. Besonders schmerzt die Verletzung von Inka Grings. Von einem Sturmduo Birgit Prinz und Inka Grings kann man nur träumen - beide sind die besten Stürmerinnen der Bundesliga. Wäre mal interessant zu sehen, ob die beiden miteinander harmonieren. Na ja, spätestens bei der EM wird es (hoffentlich) eine Gelegenheit dazu geben.

Beide Mannschaften müssen sich erst mal sortieren. Spielaufbau Brasilien, aber der Ball ist auch schon im Aus. Angriff der deutschen Mannschaft, Kopfball Birgit Prinz, aber der Ball geht neben das Tor ... Gute Balleroberung von Kim Kulig. Neuer Spielaufbau ... Riesenchance für Kerstin Garefrekes, sie stürmt nach vorne, lässt die Brasilianerin in der Abwehr stehen, aber es kann noch jemand den Ball wegschießen ... trotzdem eckball ... Riesenchance für Anja Mittag, aber sie kommt nicht mehr richtig an den Ball, versucht es noch, trifft die Torhüterin Barbara, die anschließend behandelt werden muss, da sie sich bei dem Zusammenstoß leicht verletzt hat. Kurze Spielunterbrechung. Barbara kann dann aber weiterspielen.

Freistoß der deutschen Mannschaft - ja keine schlechte Idee. Auf jeden Fall so weiterspielen, weiter Chancen herausspielen. Weiter Brasilien unter Druck setzen. Ooh, aufpassen, Marta versucht zu zaubern. Das sieht schon gut aus, was die Marta mit dem Ball macht, muss ich ja mal so schreiben. Aber solange da kein Tor bei rauskommt, kann die Marta ruhig so weitermachen. Die erste Viertelstunde ist schon vorbei. Es muss sich alles erst noch sortieren.

Chance für Birgit Prinz, aber kein Tor. Weiter geht es auf der anderen Seite - Freistoß für Brasilien, aber kein Problem für Nadine Angerer.

Tooooooooooooooooooooooooooooooor!!! Wahnsinn. 23. Minute. Tor von Anja Mittag nach Vorlage von Linda Bresonik. (Auch schöner Torjubel von der Anja). Der Anja Mittag gönne ich das Tor, da sie bei vielen Spielen Pech hatte, oft das Aluminium traf und für die viele Mühe nicht mit einem Tor belohnt wurde. (Anmerkung 2: Besser vor oder nach dem Spiel etwas essen, da essen und posten beides gleichzeitig etwas schwierig ist).

So, woll doch mal sehen, wie die Brasilianerinnen hierauf reagieren. Die Zuschauer machen jetzt richtig Stimmung. Anja Mittag holt einen Freistoß heraus. Es ergibt sich aber keine nennswerte Chance, auch nicht der anschließende Eckball.

Brigit Prinz lag nach einem Zweikampf kurz verletzt am Boden, sieht aber so aus, als könnte sie weiterspielen. Jetzt ist eine halbe Stunde gespielt. Brasilien findet momentan keinen Weg zu Tor der deutschen Mannschaft. Macht nichts. Jetzt liegt Babett Peter verletzt am Boden, aber auch sie kann weiterspielen. Birgit Prinz lässt sich am Spielfeldrand behandeln. Hoffentlich ist es nichts schlimmes ... Birgit Prinz wird immer noch behandelt.

Foulspiel von Babett Peter an Marta. Sofort zückt die Schiedsrichterin die gelbe Karte - oah, kann man pfeifen. Birgit Prinz kommt zurück aufs Spielfeld. Marta macht irgendeine Geste Richtung Zuschauerränge. Da muss sie sich nicht wundern, wenn die Zuschauer daraufhin pfeifen ... Was hat die denn jetzt zu meckern???

Freistoß Brasilien. WTF??? tor. brasilien. 35. minute. maurine oder so ähnlich. Keine Chance für Nadine Angerer, die den Ball erst spät sehen konnte *ggrrr*. Der Kommentator meint:"Kann dem Spiel nur gut tun so ein Tor.". Bitte??? Wenn schon Tore, dann doch bitte für die deutsche Mannschaft ... Die deutsche Mannschaft lässt sich nicht beeindrucken und befindet sich auch schon wieder im Angriff.

Gewusel im Strafraum der Brasilianerinnen. Abpfiff nach gefährlichem Spiel von Melanie Behringer. Aua - bei Birgit Prinz wurde eine Rippenprellung festgestellt. Birgit verlässt gerade das Spielfeld. Sie gibt die Kapitänsbinde an Kerstin Garefrekes. Für Birgit kommt Martina Müller. So ein Quark, erst kann Inka Grings nicht spielen und dann verletzt sich auch noch Birgit Prinz.

Im Moment geht es hin und her. Immer wieder Balleroberungen. Vier Minuten werden in der ersten Halbzeit nachgespielt. Noch einmal Eckball der deutschen Mannschaft. Ball geht aber zu weit. Trotzdem sieht eine gut sortierte Abwehr anders aus.

Und da ist die erste Halbzeit auch schon vorbei. Zurück zu Sven Voss und Steffi Jones zur Halbzeitanalyse. Gutes Spiel der deutschen Mannschaft. Oh man, Birgit Prinz sitzt mit Tränen in den Augen auf der Ersatzbank. Ursula Holl spricht mit ihr. Dazu muss man wissen, dass die Birgit diese Saison schon mehrmals verletzt war. Sie ist sehr ehrgeizig und stellt hohe Ansprüche an sich selbst. Nicht nur, dass sie jetzt beim Spiel gegen Brasilien feht, sie fehlt auch dem FFC Frankfurt beim Saisonfinale. Wenn man gegen den Vizeweltmeister spielt, will man sich natürlich nicht gerade in so einem Spiel verletzen. Echt sch****.

Weiter gehts mit der zweiten Halbzeit. Die genaue Diagnose von Birgits Verletzung steht jetzt auch fest: Rippe gebrochen. Gleich gehts ins Krankenhaus. Chance durch Anja Mittag, leider kommt der Pass bei Martina Müller nicht an.

Ah, Simone Laudehr und Lira Bajramaj laufen sich schon mal warm. Jup, guter Schuß von Kim Kulig. Muss man mal probieren, einfach mal draufhalten. Nur nicht Brasilien ins Spiel kommen lassen. Eckball Melanie Behringer - Annike Krahn kommt an den Ball, kann ich aber nicht richtig Richtung Tor platzieren. Super Aufbauspiel, jetzt wird Druck gemacht und wieder Eckball. Nee, der Ball war zu lang. Und immer wieder Linda Bresonik, die nichts mehr im defensiven Mittelfeld hält. Die Linda spielt richtig gut.

Erneut Freistoß. Aber keine nennswerte Chance. Dafür erneut Eckball. Riesenchance für Anja Mittag, aber Barbara kann den Ball gerade noch ins Toraus befördern. Nächste Chance: Kim Kulig trifft den Pfosten, der Ball springt zu Martina Müller - Außennetz. Puh, erst mal durchatmen.

Die offizielle Zuschauerzahl wird bekannt gegeben: 44.825. Neuer Rekord für Europa. Der alte Rekord lag bei 29.000 Zuschauern beim Eröffnungsspiel der EM zwischen England und Finnland.

Die deutsche Mannschaft zaubert in der Hälfte der Brasiliannerinnen. Ein Schuß von Melanie Behringer geht knapp am Tor vorbei. Wieder Eckball. Mmmh, wieder etwas zu weit von Melanie Behringer geschossen. So langsam sollte man vielleicht doch mal eine Chance zum Tor nutzen, da man immer mit einem Konter der Brasilianerinnen rechnen muss.

Neue Chance für Linda Bresonik. Der Ball geht ganz knapp am Tor vorbei. Der Ball sollte in den oberen Torwinkel - wäre ein schönes Tor gewesen. Oh, jetzt mal eine Chance für Brasilien. Nein doch nicht. ooohhh, der Kommentator meint, die Brasilianerinnen wären müde wegen dem Jetlack, weil die ja erst am Montag Abend in Frankurt angekommen sind. Zusammen mit der Laola-Welle, die durchs Stadion geht ein mitfühlendes oooooooooooooooooohhhhhhhhhhhhh!!!

Foulspiel an Anja Mittag. Da hätte man auch mal gelb geben können. Super Zusammenspiel von Linda Bresonik und Kerstin Garefrekes, aber Barbara dazwischen ... Schuss von Linda Bresonik, wieder Barbara am Ball. Ja, ich weiß, so hätte-wäre-wenn-Fragen bringen nichts. Aber mal angenommen, Birgit Prinz und Inka Grings wären jetzt auf dem Platz. Ob der Spielstand dann schon etwas anders aussehen würde??? Schon wieder Foulspiel an Anja Mittag, die muss heute einiges einstecken.

Weitere Auswechslungen: Anja Mittag und Kerstin Garefrekes gehen vom Platz - dafür kommen Simone Laudehr und Lira Bajramaj. Noch 20 Minute plus Nachspielzeit zu spielen. Die Kapitänsbinde bekommt jetzt Nadine Angerer.

Jetzt bekommt Maurine die gelbe Karte nach einem Foul an Simone Laudehr. Und die nächste gelbe Karte für Renata Costa nach einem Foul an Lira Bajramaj. Richtig von der Schiedsrichterin jetzt mal durchzugreifen. Mein Eindruck: Brasilien bekommt nichts mehr auf die Reihe und sie wollen das Unentschieden über die Zeit retten.

Wieder Chance für Martina Müller, der Ball geht ganz knapp am Tor vorbei. Den hätte Barbara nicht mehr bekommen. Noch eine Viertelstunde zu spielen. Simone Laudehr pflügt durchs Mittelfeld, Pass zu Lira Bajramaj, aber der anschließende Pass kommt zu ungenau. Anschließende Ecke von Lira zu flach gespielt.

Herrlich, um jeden Ball wird gefightet. Ein richtig gutes Fußballspiel. Die Brasilianerinnen scheinen jetzt schon aufgegeben zu haben, von denen kommt ja gar nichts mehr. Wo ist denn die tolle Marta und die tolle Christiane, die immer so hoch gelobt werden? Macht nichts, noch gute zehn Minuten zu spielen. Eine Brasilianerin liegt verletzt am Boden - kurze Unterbrechung.

Weiter gehts mit einem Angriff von Brasilien - aber nur kurz, Angriff schon wieder gestoppt. Foul an Babett Peter, Silvia Neid schimpft am Spielfeldrand. Noch eine Auswechslung: Sonja Fuss kommt für Annike Krahn. Kim Kulig mit toller Ballannahme, und Schuß, aber kein Problem für Barbara.

Weitere Fouls von Brasilien, um das Unentschieden noch über die Zeit zu retten. Noch zwei Minuten plus Nachspielzeit. Nein, aufpassen, noch mal konzentrieren, ein Tor geht noch. Marta diskutiert mit der Linienrichterin - sonst ist sie in der zweiten Halbzeit nicht wirklich aufgefallen. Nur eine Minute Nachspielzeit? Schieri... (Anmerkung 3: Die Abkürzung von Schiedsrichter ist ja Schirri. Heißt dann die Abkürzung von Schiedsrichterin - Schierrie???) ist das nicht ein bisschen wenig aufgrund der vielen Unterbrechungen? Nochmal Ecke. Kein Tor. Jetzt ist das Spiel zu Ende.

Zurück zu Sven Voss und Steffi Jones. Nach Stimmen von Linda Bresonik und Silvia Neid geht es auch schon direkt zum nächsten Spiel: Hamburg und Bremen treffen im DFB-Pokal aufeinander.

Mein Fazit:

Bei mir macht sich Enttäuschung breit. Ich war schon vor dem Spiel enttäuscht, als ich gelesen hab, dass Inka Grings verletzungsbedingt nicht spielen kann. Dann noch die Verletzung von Birgit Prinz. Das Unentschieden spiegelt einfach nicht das eigentliche Kräfteverhältnis wieder. Die deutsche Mannschaft hätte Brasilien richtig "wegschießen" können. Einziger Kritikpunkt also: zu wenig Tore. Trotz allem haben die Zuschauer ein richtig gutes Fußballspiel gesehen. Die deutsche Mannschaft hat in der zweiten Halbzeit richtig Druck gemacht. Von Brasilien war, abgesehen von den Fouls, in der zweiten Halbzeit nichts mehr zu sehen.


Hinweis: Von der Autorin wurden nachträglich offensichtliche Rechtschreibfehler verbessert und aus den zunächst gefertigten kurzen Stichwörtern lesbare Sätze formuliert.