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Mittwoch, 1. Juli 2009

Start der WM-Kampagne TEAM 2011

01.07.2009 10:00 Frauen-WM 2011 DFB.DE EXKLUSIV

Niersbach startet WM-Kampagne TEAM 2011

Knopfdruck für TEAM 2011: der DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach  © DFB
Knopfdruck für TEAM 2011: der DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach

Mit der großen DFB-Schul- und Vereinskampagne TEAM 2011 können 35.000 Schulen und 26.000 Vereine zu einem Teil der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft in Deutschland werden und neben dem Spaß beim Lösen der vier Aufgaben auch noch tolle und einzigartige Preise gewinnen. Preise, die es nirgendwo zu kaufen gibt.

Heute startet DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach das ehrgeizige und zukunftorientierte Projekt, das sich der Deutsche Fußball-Bund stolze 19,3 Millionen Euro kosten lässt. Im Fokus der Kampagne steht die Intensivierung der Zusammenarbeit von Schule und Verein sowie das Ziel, noch mehr Mädchen die Möglichkeit zu geben, die Faszination des Fußballs kennen zu lernen.

Mit dem Bus der deutschen Nationalmannschaft in die Hauptstadt Berlin reisen, die Eröffnungsfeier miterleben und im Olympiastadion das Eröffnungsspiel der FIFA Frauen-WM 2011 mit der deutschen Mannschaft verfolgen. Alle weiteren 31 WM-Spiele live im Stadion sehen.

Welcome-Box enthält das nötige Handwerkszeug

Möchten Sie DFB-Trainerin Silvia Neid, Bundestrainer Joachim Löw, Franz Beckenbauer, Steffi Jones, Oliver Bierhoff, Matthias Sammer, Uwe Seeler oder Günter Netzer persönlich kennenlernen? Nie waren die Möglichkeiten für Schulen und Vereine größer, attraktive und emotionale Preise zu gewinnen. Die Teilnahme an der DFB-Schul- und Vereinskampagne TEAM 2011 lohnt sich in jedem Fall.

Nach erfolgreicher Anmeldung für die DFB-Schul- und Vereinskampagne TEAM 2011 erhält die Schule bzw. der Verein eine Welcome-Box mit dem Handwerkszeug für eine erfolgreiche Teilnahme.

Schulen und Vereine können sich darüber hinaus im Rahmen einer Sonderprämierung noch einmal besonders freuen. Schulen, die eine neugegründete Fußball-Arbeitsgemeinschaft für Mädchen melden, erhalten ein Paket mit allen wichtigen Utensilien für das Training. Neugegründete Mädchenmannschaften in Vereinen, die am Spielbetrieb teilnehmen, erhalten einen TEAM 2011-Trikotsatz. Hierfür stehen insgesamt 6.000 Starter-Sets und 3.000 adidas-Trikotsätze zur Verfügung.

Schirmherrschaft: Löw und Neid  © DFB
Schirmherrschaft: Löw und Neid

Viele tolle Preise warten auf Teilnehmer

Die Teilnahmebedingungen sind ganz einfach. Jede Schule und jeder Verein in Deutschland kann sich anmelden und drei der vier Aufgaben selbstständig lösen. Um in den "Goldtopf" mit den attraktivsten Preise zu gelangen, müssen Schule und Verein den vierten Baustein gemeinsam bearbeiten. Erreicht eine Schule oder ein Verein die Maximalpunktzahl (zwölf Punkte), sind zehn adidas-Bälle garantiert. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie hier.

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger und die beiden Schirmherren Silvia Neid und Joachim Löw freuen sich auf die DFB-Schul- und Vereinskampagne TEAM 2011 und wünschen allen teilnehmenden Schulen und Vereinen viel Spaß und Erfolg beim Punktesammeln und drücken allen die Daumen für die zahlreichen Prämierungen.

Donnerstag, 11. Juni 2009

WM-Countdown aus Bochum

11.06.2009 09:31 Frauen-WM 2011

WM-Countdown aus Bochum live im DFB-TV

Das Stadion in Bochum  © Bongarts/GettyImages
Das Stadion in Bochum

Tief im Westen schlägt das Herz des Fußballs besonders intensiv – ob Dortmund, Gelsenkirchen, Duisburg, Essen oder Bochum, im Gebiet zwischen Rhein und Ruhr ist der Fußball die wichtigste Nebensache der Welt. Und 2011 findet das wichtigste Turnier der Fußball-Welt, die Frauen-Weltmeisterschaft, in Deutschland statt. Fast logisch, dass auch die Rhein-Ruhr-Region mit einem Spielort vertreten ist. Das Ruhrstadion in Bochum ist 2011 einer der Austragungsorte der Frauen-WM.

Am 18. Juni weht über die Bochumer WM-Arena schon eine erste Brise WM-Luft, wenn das Organisationskomitee mit seiner Veranstaltungsreihe "WM-Countdown" zu Gast ist. Das Event in Bochum, das um 18 Uhr beginnt, wird auf dem DFB-Videoportal DFB-TV live übertragen.

Ein attraktives Angebot: Denn prominente Gäste haben sich für die Veranstaltung in Bochum angekündigt. So erwartet die OK-Präsidentin Steffi Jones Dr. Ottilie Scholz, die Oberbürgermeisterin der Stadt Bochum. Neben dem Stadtoberhaupt stehen DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach, WDR-Intendant Fritz Pleitgen, Weltmeisterin Annike Krahn vom UEFA-Pokalsieger FCR 2001 Duisburg und Junioren-Nationalspielerin Inka Wesely von der SG Essen-Schönebeck. Außerdem haben sich Schauspielerin Shary Reeves und der ehemalige Nationalspieler Dariusz Wosz angekündigt.

"Diskutieren, Informieren, Inspirieren"

Innerhalb des WM-Treffs werden die WM-Themen lokal und regional aufbereitet mit dem Ziel, eine gute Einstimmung auf die WM 2011 zu geben nach dem Motto "Diskutieren, Informieren, Inspirieren". Erwartet werden zusätzlich etliche geladene Gäste, darunter ehemalige und aktive Fußballer, Offizielle und Medienvertreter, bekannte Sportler der Region sowie lokale und regionale Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft und anderen Gesellschaftskreisen.

Der rund 45-minütige Ablauf sieht jeweils einen Mix aus Gesprächsrunden, Einspielfilmen und Unterhaltungselementen vor.

Mittwoch, 25. März 2009

WM hat nachhaltige Wirkung für Frauenfußball

25.01.2008 16:33 Frauen-WM 2011

Bach: "WM hat nachhaltige Wirkung für Frauenfußball"

Franz Beckenbauer und Steffi Jones  © DFB
Franz Beckenbauer und Steffi Jones

Das WM-OK für die Frauen-WM 2011 um Präsidentin Steffi Jones hat am Freitag offiziell seine Arbeit aufgenommen. Zahlreiche hochkarätige Ehrengäste waren bei dem feierlichen Festakt in Frankfurt dabei und zeigten ihre Vorfreude auf das anstehende Event in Deutschland.

Petra Roth, Oberbügermeisterin der Stadt Frankfurt: "Ich stand schon 1981 als Steffi Jones mit dem Fußball spielen anfing, am Spielfeldrand. Was sie vollbracht hat, ist keine Karriere, die einem in den Schoß fällt, es ist eine typisch Frankfurter Karriere - Leistung, Frauen, Frankfurt."

Bernd Hölzenbein, Weltmeister 1974: "Ich habe schon während der Veranstaltung spontan gesagt, dass diese Frau sensationell ist. So sprachgewandt, nett und natürlich wie sich Steffi Jones als OK-Präsidentin vorgestellt hat, das war ein absolut weltmeisterlicher Auftritt."

Heribert Bruchhagen, Vorstandsvorsitzender Eintracht Frankfurt: Es macht einfach Spaß mitzuerleben, wie sie ihren offenen und charmanten Stil rüberbringt. Steffi Jones ist als OK-Präsidentin für die Frauen-WM 2011 absolut authentisch."

Dr. Theo Zwanziger, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes: "Was Franz Beckenbauer für den deutschen Fußball nicht nur als Spieler sondern vor allen Dingen rund um die WM 2006 geleistet hat, das ist einzigartig. Und dass er dies heute mit der symbolischen Schlüsselübergabe alles an die neue Präsidentin weitergibt, spricht für ihn. Liebe Steffi, wie der Franz das konnte und kann, das kannst du auf deine Art auch. Wir danken der FIFA für ihr Vertrauen, uns diese WM ausrichten zu lassen, und ich versichere ihr, wir werden sie nicht enttäuschen."

Steffi Jones  © DFB
Steffi Jones

Wolfgang Niersbach, Generalsekretär des Deutschen Fußball-Bundes: "Es zeichnet sich immer mehr ab, dass wir das Eröffnungsspiel in Berlin und das Finale in Frankfurt veranstalten werden, insofern die Stadt die wirtschaftlichen Erfordernisse erfüllt. Von der FIFA haben wir ein deutliches Signal bekommen, dass unserem Wunsch entsprochen wird, die WM 2011 in der Sommerpause zu veranstalten."

Petra Roth: "Natürlich tut es unserer Stadt sehr gut, wenn eine Weltorganisation sagt, dass sie mit Frankfurt 2006 gut zusammengearbeitet habe. Wir werden alles tun, um die Voraussetzungen zu schaffen, das auch 2011 alles klappt. Wir werden Leistungen erbringen, die auch etwas kosten. Ich setze mich hierfür persönlich ein, zumal ich dann noch im Amt sein werde."

Dr. Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes: "Ich höre weltweit nur positive Stimmen über die Entscheidung der FIFA für Deutschland. Dies wird eine ganz andere WM werden, aber sie wird genauso schön sein. Die WM 2011 wird eine nachhaltige Wirkung für den Frauen-Fußball haben."

Silvia Neid, Bundestrainerin: "Wir haben natürlich momentan im Team sehr gute Typen. Aber wir wissen auch, dass im Sommer 2011 ein ganz anderer Druck auf uns lasten wird. Wir haben heute schon einige Perspektivspielerinnen für die WM 2011 ausgeguckt, die wir in den kommenden Jahren fordern und fördern wollen."

Beckenbauer übergab Schlüssel an Steffi Jones

25.01.2008 14:15 Frauen-WM 2011

Beckenbauer übergab Schlüssel an Steffi Jones

Franz Beckenbauer übergab den Schlüssel an Steffi Jones  © Bongarts/GettyImages
Franz Beckenbauer übergab den Schlüssel an Steffi Jones

Der Kreis der Mitarbeiter ist noch klein. Doch er arbeitet bereits intensiv auf ein großes Ziel hin: 2011 - die erste Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Deutschland. Mit der feierlichen Eröffnung seines Büros hat das Organisationskomitee des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) als Ausrichter am Freitag nun auch offiziell die Arbeit aufgenommen, wie DFB-Redakteur Wolfgang Tobien zu berichten weiß.

Franz Beckenbauer, der Präsident des Organisationskomitees, das die WM 2006 zu einem weltweit gefeierten Erfolg gemacht hatte, war zur symbolischen Schlüsselübergabe gekommen. An Steffi Jones, die Präsidentin des WM-OK 2011. "Der Schlüssel soll dir nicht nur alle Türen zu deinem OK öffnen, sondern vielmehr auch national und international möglichst viele Tore zur Unterstützung aller Art aufschließen", sagte der "Kaiser" und ergänzte: "Wie 2006 so muss auch die WM 2011 ein Gemeinschaftswerk sein, das nur im Zusammenspiel möglichst vieler Kräfte zu einem großen Erfolg wird."

Steffi Jones nahm die Steilvorlage des "Kaisers" gekonnt an und sagte: "Ich bin dankbar, dass uns Franz Beckenbauer diese Starthilfe gibt." Mit Blick auf Dr. Theo Zwanziger, den großen Förderer und Fan des Frauenfußballs an der DFB-Spitze betonte sie: "Wie unser Präsident möchte ich mit unserem OK viel bewegen für den Mädchen- und Frauenfußball, und zwar über die WM hinaus."

Hochkarätige Ehrengäste wie DOSB-Präsident Dr. Thomas Bach, Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth oder FIFA-Direktor Jim Brown sowie das nahezu komplette DFB-Präsidium, darunter auch Ehrenpräsident Gerhard Mayer-Vorfelder, Oliver Bierhoff und Matthias Sammer, nahmen an der knapp einstündigen Info-Veranstaltung teil, die durch Kurzfilmbeiträge über die erfolgreiche WM-Bewerbung oder das Traumjahr 2007 des deutschen Frauenfußballs aufgelockert war.

Jones´ Führungsteam umfasst fünf Spezialisten

Zudem präsentierte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach der Öffentlichkeit erstmals das fünfköpfige Führungsteam an der Seite von Steffi Jones: Uli Wolter (33), der vor und während der WM 2006 als Leiter der OK-Außenstelle Leipzig eng in die wesentlichen WM-Abläufe eingebunden war, ist als Generalkoordinator für die operativen Vorbereitungen für die WM 2011 verantwortlich.

Ihm zur Seite stehen die vier Abteilungsleiter: Heike Ullrich (38), eine versierte Frauenfußball-Spezialistin für den Bereich "Turnierorganisation", die 144-malige Nationalspielerin Doris Fitschen (39) für "Marketing", Winfried Naß (54), der als Chef der Frankfurter Arena viel praktische WM-Erfahrung angesammelt hat, für "Städte/Stadien" und Jens Grittner (37), der frühere Pressesprecher im OK 2006, für "Kommunikation".

"Gesamte OK-Organisation ist eng an den DFB angegliedert"

Andere OK-Fachgebiete werden bis auf Weiteres von entsprechenden Experten im DFB betreut. „Die gesamte Organisation ist diesmal wesentlich enger an den DFB angegliedert als dies im Vorlauf der WM 2006 möglich war. Etliche hauptamtliche DFB-Fachkräfte werden ihren Sachverstand und ihre Arbeitskraft in die WM 2011 einbringen“, sagte DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger.

Doch nicht nur personell kann das OK 2011 auf Strukturen seines Vorgängers aufbauen. So werden dort, wo die Macher des "Sommermärchens 2006" ihren Sitz hatten, nun auch die Weichen für 2011 gestellt: im Brückenbau der DFB-Zentrale in der Frankfurter Otto-Fleck-Schneise. "Unser OK beginnt nicht bei Null", konnte die 35 Jahre alte OK-Chefin Steffi Jones mit Fug und Recht feststellen.

Es soll zudem ein Team aus namhaften Persönlichkeiten zu WM-Botschaftern ernannt werden. Noch während der Feierstunde in der DFB-Zentrale ernannte Steffi Jones ihre ehemalige Mitspielerin Sandra Minnert, die zweimal Weltmeisterin und viermal Europameisterin wurde, zum ersten Mitglied des diplomatischen WM-Corps.

Steffi Jones in ihrem WM-Büro  © Bongarts/GettyImages
Steffi Jones in ihrem WM-Büro

Dreieinhalb Jahre Vorbereitungszeit

Dreieinhalb Jahre beträgt die Vorbereitungszeit diesmal – zwei Jahre also weniger als vor der WM 2006, als das Beckenbauer-Team Anfang Januar 2001 an den Start gegangen war. Dies bedeutet, dass schon in diesem Jahr wichtige Entscheidungen getroffen werden. Am 14. März will die FIFA den genauen Zeitraum für das Turnier und vor allem auch die Anzahl der teilnehmenden Mannschaften festlegen. Danach kann das OK mit der Auswahl der definitiven Spielorte beginnen, wofür sich zwölf Städte beworben haben.

Zu den Meilensteinen des Jahres 2008 zählen außerdem die Präsentation des Logos und des Slogans. Zudem wird das DFB-Präsidium bei seiner Sitzung am 29. Februar das OK-Budget verabschieden. Es wird mit Sicherheit erheblich kleiner sein als die 430 Millionen Euro, die dem OK 2006 zur Verfügung gestanden waren. "Auf jeden Fall aber werden wir auch diesmal keine Mittel der öffentlichen Hand für unseren Haushalt beanspruchen", betonte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach.

Um die anfallenden Organisationskosten abermals aus Eigenmitteln zu bestreiten, hat die wichtige Akquisition der sechs nationalen Sponsoren und Werbepartner bereits begonnen. Eine Aufgabe, bei der Franz Beckenbauer seiner Nachfolgerin auf dem Chefsessel des OK-Präsidiums ebenfalls manche wichtige Türe öffnen kann. "Ich freue mich über jeden Tipp und jede Hilfestellung von seiner Seite", erklärte Steffi Jones beim "kaiserlichen" Doppelpass während der OK-Büroeröffnung.

Meinung von Wolfgang Niersbach

09.11.2007 16:21 Frauen-WM 2011

Niersbach: "Wir wünschen uns 2011 einen frühen Turnierstart"

DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach  ©  Bongarts/GettyImages
DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach

Die FIFA veranstaltet ihre Frauen-Weltmeisterschaften gerne zwischen Ende Juli und Mitte August. Doch DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach wies am Freitag bei der Vorstellung von Steffi Jones als neue OK-Präsidentin darauf hin, dass der Deutsche Fußball-Bund den Turnierstart in den Juni 2011 vorverlegen möchte. Eine entsprechende Anfrage wurde am 1. November brieflich an FIFA-Präsident Joseph S. Blatter gerichtet. "Wir würden gerne die spielfreie Zeit der Bundesliga nutzen, um die WM auszutragen. Wir wünschen uns daher 2011 einen frühen Turnierstart", sagte der beim Bundestag in Mainz neu gewählte Generalsekretär des Deutschen Fußball-Bundes.

Vergleichbar zum FIFA Confederations Cup bei den Männern, möchte der DFB auch bei den Frauen ein Vorturnier veranstalten. "Wir denken an ein internationales Vorturnier im Jahr 2010", sagte Niersbach. Der FIFA Confederations Cup 2005, den Brasilien glanzvoll mit einem 4:1-Finalsieg über Argentinien gewann, diente den Veranstaltern in den Stadien und Städten als ideale Generalprobe für die folgende Weltmeisterschaft. Drängende Frage der nächsten Wochen und Monate aber wird die Teilnehmerzahl sein: Bleibt man bei 16 Nationen oder stockt man das Teilnehmerfeld auf 24 Mannschaften auf? Die Größe des Starterfeldes hat direkte Auswirkungen auf die Zahl der benötigten Stadien. Derzeit umfasst das Bewerberfeld für die FIFA WM 2011 zwölf Stadien.

Niersbach wertete es als Vorteil, dass mit der frühen Vergabe an ARD und ZDF die Frage der Übertragungsrechte bereits geklärt ist. "Wir haben eine riesige Chance zur Popularisierung des Sportes. 2011 soll und muss ein großes Gemeinschaftswerk werden, das kann nicht der DFB alleine."

Ob dem DFB die Akquisition von fünf Nationalen Förderern freisteht, wie dies bei der WM 2006 der Fall war, ist eine weitere zu klärende Frage.

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger plant das Zusammenspiel zwischen drei Gremien für die Vorarbeiten zur FIFA WM 2011: einem repräsentativen Präsidium unter Vorsitz der 111-maligen Nationalspielerin Jones, dem DFB-Präsidium als Aufsichtsorgan und einem zu gründenden Kuratorium, um, wie Zwanziger sagte, "die gesellschaftliche Einbindung der WM zu sichern".

Zwanziger sagte: "Es sind nur noch dreieinhalb Jahre bis zum Turnierstart. Wir wollen weltweit Werbung für den Frauenfußball machen. Und wir wollen auch politisch-kulturell in Sachen Integration und Chancengleichheit etwas mit dieser WM bewirken. Dieser Ansatz für die Frauen-WM in Deutschland ist richtig, wir werden sehen, ob wir ihn auch erfüllen können."

Reaktionen nach der Entscheidung

30.10.2007 15:15 Frauen-WM 2011

WM 2011 in Deutschland: "Ein großes Fest wie schon 2006"

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger  © Bongarts/GettyImages
DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger

Die Frauen-WM 2011 findet in Deutschland statt. Kurz nach der Entscheidung durch den Fußball-Weltverband FIFA hat DFB.de exklusiv Stimmen zur WM-Vergabe gesammelt.

Dr. Theo Zwanziger (DFB-Präsident)

"Wir sind natürlich sehr stolz und dankbar, nach dem Männer-World-Cup 2006 bereits 2011 wieder die Frauenfußball-WM ausrichten zu dürfen. Das ist eine ganz große Ehre für uns. Das Land, die Menschen, die Regierung, der DFB, einfach alle freuen sich auf diese Aufgabe. Der Ball ist endlich auch für die Mädchen da. Wir versprechen, nicht nur die WM 2006 nachzuahmen, sondern eine WM zu organisieren, die von Fairness, Anerkennung und Respekt lebt. Unser Dank gilt auch Kanada, dass die WM sicherlich genauso großartig ausgerichtet hätte, wie wir es versuchen werden."

Franz Beckenbauer (Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees)

"Ich freue mich, das ist doch klar. Ich habe meinen Teil dazu beigetragen, aber das ist ja auch meine Aufgabe im Exekutivkomitee. Ich weiß nicht, ob es das gleiche Sommermärchen wie 2006 geben wird. Aber der Frauenfußball wird sicher populärer werden."

Wolfgang Niersbach (DFB-Generalsekretär)

"Der Schlüssel für den Zuschlag war sicher das Abkommen mit Frankreich. Die Entscheidung, ob es 2011 nun 24 oder 16 WM-Teilnehmer geben wird, steht noch aus. Der Trend geht aber zu 16 Mannschaften. Dafür würden sechs Stadien reichen. Auch im Exekutivkomitee wurde das Abstimmungsergebnis nicht bekannt gegeben."

Joachim Löw (Bundestrainer)

"Ich freue mich besonders für meine Trainerkollegin Silvia Neid und ihr Team, dass sie die seltene Möglichkeit bekommen, eine Weltmeisterschaft vor heimischer Kulisse zu spielen. Ich bin überzeugt, dass die WM in Deutschland wie schon im Sommer 2006 ein großes Fest für alle wird und die tolle Stimmung im ganzen Land der Frauen-Nationalmannschaft helfen wird, den angestrebten Titel-Hattrick tatsächlich zu schaffen."

Silvia Neid (Trainerin der Frauen-Nationalmannschaft)

"Ich freue mich sehr, dass wir den Zuschlag erhalten haben. Eine Weltmeisterschaft im eigenen Land bestreiten zu dürfen, ist eine einmalige Angelegenheit. Ich hat von Anfang an ein gutes Bauchgefühl. Wir haben eine sehr gute Bewerbung abgegeben und schon damit gezeigt, wie professionell wir diese WM angehen. Dieses Turnier bietet die Chance, einmal mehr Werbung für den Frauenfußball zu machen, unseren Sport national und international weiter voran zu bringen. Dieser Herausforderung sind wir uns bewusst, wir wissen, dass viel Arbeit vor uns liegt, aber wir stellen uns ihr gerne."

Oliver Bierhoff (Nationalmannschaftsmanager)

"Wir freuen uns riesig über die Entscheidung der FIFA. Deutschland hat nicht nur bei der WM 2006, sondern auch bei vielen weiteren Anlässen eindrucksvoll bewiesen, dass es in der Lage ist, eine Weltmeisterschaft und andere Großereignisse erfolgreich durchzuführen und zu einem begeisternden Fest werden zu lassen. Ich bin überzeugt, dass dies dem DFB gemeinsam mit der FIFA auch 2011 gelingen wird. Der Gewinner der Entscheidung von Zürich ist schon jetzt der Frauen- und Mädchenfußball in Deutschland, aber natürlich hoffen wir auch, dass in fünf Jahren auf internationaler Ebene viel für den Frauenfußball bewegt werden kann."

Matthias Sammer (DFB-Sportdirektor)

"Die Vergabe der WM 2011 nach Deutschland ist eine große Ehre, aber auch eine große Herausforderung für den DFB. Es gilt künftig, die durch das Turnier erhöhte öffentliche Aufmerksamkeit für den Frauen-Fußball dazu nutzen, weitere Nationalspielerinnen als Vorbilder für die Kinder und Jugendlichen in den Blickpunkt zu rücken und dadurch die Nachwuchsarbeit des DFB weiter zu stärken. Ein Ziel der WM 2011 muss es sein, dass davon in Deutschland der Mädchenfußball an der Basis profitiert."

Arne Friedrich (Nationalspieler)

"Das ist eine super Sache. Ich habe die Emotionen und den Trubel vergangenes Jahr hautnah miterleben dürfen. Die Spielerinnen können sich darauf freuen. Die WM wird dem Frauenfußball sicher helfen."

Nadine Angerer mit dem WM-Pokal  © DFB
Nadine Angerer mit dem WM-Pokal
Nadine Angerer (Torhüterin, 1. FFC Turbine Potsdam)

"Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir gute Gastgeber sein werden. Ich habe jetzt schon das Gefühl, dass die Nation einfach Bock auf dieses Turnier hat. Wir haben tolle Stadien, in denen tolle Stimmung herrschen wird. Die WM 2011 wird eine große Sache."

Melanie Behringer (Mittelfeld, SC Freiburg)

"Der DFB hat bei der WM 2006 gezeigt, wie gut er ein solches Turnier organisieren kann. Und mit diesen Erfahrungen sind beste Voraussetzungen für ein weiteres Fußballfest gegeben."

Babett Peter (Abwehr, 1. FFC Turbine Potsdam)

"Es wäre das Größte für mich, bei der WM 2011 im eigenen Land spielen zu dürfen. Das ist eine Chance, die man normalerweise nur einmal in der Karriere erhält. Ich kriege jetzt schon Gänsehaut, wenn ich mir vorstelle, wie die Stimmung in den Stadien bei unseren Spielen sein wird."

Ariane Hingst (Abwehr, Djurgarden IF)

"Das ist eine riesige Sache, dass die WM 2011 in Deutschland stattfindet. Das ist eine große Chance für den Frauenfußball, weil jetzt vier Jahre Zeit sind, um dieses Turnier vorzubereiten. In dieser Zeit wird der Frauenfußball im Fokus des Interesses stehen, ihm wird hierzulande eine Aufmerksamkeit zu teil werden wie nie zuvor. Das wird eine ganz spannende Zeit werden."

Sandra Minnert (Abwehr, SC 07 Bad Neuenahr)

"Auch wenn ich jetzt meine Karriere in der Nationalmannschaft beende, freue ich mich unheimlich. Ich fiebere dieser WM jetzt schon entgegen. Das wird ein großartiges Ereignis. Die Infrastruktur ist perfekt, wir haben moderne Stadien, kurze Fahrtwege. Die Voraussetzungen sind gut, die WM 2006 noch in frischer Erinnerung, ich hoffe, dass diese Begeisterung wieder aufkommen wird."

Kerstin Stegemann (Abwehr, SG Wattenscheid 09)

"Das ist wunderbar, dass wir die WM bekommen haben. Das gönne ich vor allen Dingen den jungen Spielerinnen. Aber darüber dürfen wir nicht vergessen, dass wir in den kommenden Jahren noch andere große sportliche Ziele haben wie die Olympischen Spiele 2008 in Peking oder die Europameisterschaft 2009 in Finnland."

Fatmire Bajramaj (Mittelfeld, FCR Duisburg)

"Ich freue mich. Wir werden die Leute nicht enttäuschen. Wie immer seid ihr zu Gast bei Freunden."

Die WM kommt nach Deutschland!!!

30.10.2007 15:12 Frauen-WM 2011

Die Frauen-WM 2011 kommt nach Deutschland!

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger (l.) und FIFA-Präsident Joseph Blatter  © Bongarts/Getty Images
DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger (l.) und FIFA-Präsident Joseph Blatter

"Wiedersehen bei Freunden" - die Frauen-WM 2011 in Deutschland ist perfekt! Wie Joseph S. Blatter, Präsident des Fußball-Weltverbandes FIFA, am Dienstag um 15.12 Uhr in Zürich bekannt gab, setzte sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit seiner von der deutschen Bundesregierung unterstützten Bewerbung gegen den letzten verbliebenen Konkurrenten Kanada durch.

"Wir sind stolz und dankbar, nach der Männer-WM 2006 nun auch die Frauen-WM 2011 ausrichten zu dürfen - dies ist eine große Ehre für uns", sagte DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger kurz nach Bekanntgabe der Entscheidung. "Das Land, die Menschen, die Regierung, der DFB, einfach alle freuen sich auf diese Aufgabe. Der Ball ist endlich auch für die Mädchen da. Wir versprechen, nicht nur die WM 2006 nachzuahmen, sondern eine WM zu organisieren, die von Fairness, Anerkennung und Respekt lebt."

Frauen- und Familienministerin Ursula von der Leyen, die als Vertreterin der Bundesregierung vor Ort war, freute sich über den Zuschlag für Deutschland: "Das ist eine großartige Chance für ein begeistertes Frauenfußball-Land wie Deutschland. 2011 werden wieder Freunde zu Gast sein."

Begeistert zeigten sich auch zwei Weltmeisterinnen, die in Zürich auf der Bühne für die "Heim-Weltmeisterschaft" geworben hatten: "Ich freue mich auf die WM 2011 in Deutschland", so Rekord-Nationalspielerin Birgit Prinz. "Das wird für alle Teilnehmer ein tolles Event." Und ihre Kollegin Fatmire Bajramaj ergänzte: "Wir werden die Leute nicht enttäuschen. Wie immer seid ihr zu Gast bei Freunden."

Die Frauen-WM 2011 kommt nach Deutschland
Logo der Bewerbung zur WM 2011  © DFB
Logo der Bewerbung zur WM 2011

Starke Präsentation im "Home of FIFA"

Wenige Stunden zuvor hatte der DFB dem FIFA-Präsidenten und den Mitgliedern des Exekutivkomites seine Bewerbung noch einmal in einer 15-minütigen Präsentation empfohlen, die von ARD-Journalistin Monica Lierhaus moderiert worden war. Dabei hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel die Unterstützung der Bewerbung durch die deutsche Bundesregierung unterstrichen, die in Zürich von Ursula von der Leyen vertreten wurde.

Auch DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger, der neue DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach sowie die Weltmeisterinnen Birgit Prinz und Fatmire Bajramaj hatten auf dem Podium für die Frauen-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland geworben. Zudem hatten im "Home of FIFA" der DFB-Ehrenpräsident Gerhard Mayer-Vorfelder, der neue DFB-Schatzmeister Horst R. Schmidt und der frühere Nationalspieler Günter Netzer die Daumen gedrückt.