Freitag, 10. Juli 2009

Interview mit Steffi Jones

„Es ist eine Kettenreaktion“

„Es ist eine Kettenreaktion“

„Es fehlt einfach noch an Führungsspielerinnen.“

Steffi Jones

Fussball - Am Dienstag noch in den USA, am Mittwoch schon in Sinsheim. Steffi Jones ist viel unterwegs. Die Präsidentin des Nationalen Organisationskomitees (OK) für die Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland sagt vor dem Länderspiel gegen die Niederlande am 25. Juli in der Rhein-Neckar-Arena im Interview mit Klaus Apitz: „Wichtige Entscheidungen treffen wir als Team.“

Es war ein schneller Wechsel vom Fußballfeld ins Büro. Sind Sie im neuen Job angekommen?

Steffi Jones: Auf jeden Fall, und zwar von Beginn an. Ich habe ein Team, das zum Teil schon 2006 bei der WM mitgewirkt hat. Ich mache nichts anderes als was ich als Spielerin machen musste, der Schwerpunkt liegt im Repräsentieren. Wichtige Entscheidungen treffen wir als Team. Ich musste da nicht reinwachsen, sondern lernen und vieles mitnehmen.

Sie werden mitunter als die „kleine Kaiserin“ bezeichnet.

Jones: Das ist ja nur so, weil Franz Beckenbauer als Kaiser bezeichnet wird und ich jetzt die gleiche Funktion ausübe wie er vor ein paar Jahren. Aber ich stelle mich nicht auf eine Stufe mit ihm. Ich habe ein eigenes Profil bei meiner Arbeit. Ich fühle mich zwar geschmeichelt, hoffe aber, dass das irgendwann aufhört und man sagt, das ist die OK-Präsidentin Steffi Jones.

Beim Spiel in Sinsheim scheint das Stadion voll zu werden. Im Ligaalltag sieht das bei den Frauen anders aus.

Jones: Das ist richtig. Es sind zwar mehr Zuschauer geworden, aber wir sind noch nicht so weit, dass das Fernsehen auch mal ein Spiel live zeigt. Wir müssen professionellere Strukturen schaffen, dass die Vereine besser arbeiten können und man so eine attraktive Bundesliga bekommt. Die müsste ausgeglichener sein, dürfte also nicht nur ein paar Topclubs haben. Dann kommen mehr Zuschauer, gibt es mehr Sendezeiten. Man sieht, es ist eine Kettenreaktion.

Setzt der DFB dabei auf den Schubfaktor der WM 2011?

Jones: Ja, aber natürlich nicht erst dann. Es wird ja jetzt schon sichtbar, dass Bayer Leverkusen, Werder Bremen oder der 1. FC Köln nach vorne drängen. Auch der Hamburger SV zeigt sich.

Die deutschen Frauen sind erfolgsverwöhnt. In diesem Jahr aber war es ein Auf und Ab, sechs Spiele, nur zwei Siege. Ist das nur ein Hänger oder Vorbote schlechterer Zeiten?

Jones: Ich würde nicht von einem Hänger sprechen. Die Mannschaft ist im Umbruch, es haben entscheidende Spielerinnen aufgehört, wie Renate Lingor, die Torhüterin Silke Rottenberg und Sandra Smisek. Hinzu kommt, dass Kerstin Stegemann und Ariane Hingst zuletzt verletzt waren. Und dann gibt es Spielerinnen wie Fatmire Bajramaj und Simone Laudehr, die ins Team reinwachsen sollen, seit diesem Jahr erst ist die Hamburgerin Kim Kulig dabei. Es fehlt einfach noch an Führungsspielerinnen. Deshalb verlässt man nicht mehr alle Spieler als Sieger.

Gibt es keinen Erfolgsdruck?

Jones: Wenn es Niederlagen gibt, sind diese kein Beinbruch. Das finde ich nicht schlimm, denn wir haben so viele Titel geholt. DFB-Präsident Theo Zwanziger sagt, dass er demnächst bei der EM nicht unbedingt den Titel erwartet. Man sollte den nachrückenden Spielerinnen einfach die Zeit geben, sich weiter zu entwickeln. 2011 im eigenen Land werden sie dann mehr Druck von außen bekommen als jetzt.

So manches klappte in diesem Jahr noch nicht so recht. Fehlt es da an Qualität oder kann man noch Verbesserungen erreichen?

Jones: Natürlich. Wir haben schon sehr viel ausprobiert. Hingst und Stegemann fielen in der Abwehr aus, dafür kamen Babett Peter und Bianca Schmidt. Die machen ihre Sache sehr gut, aber sie brauchen halt noch Zeit. Nehmen wir beispielsweise mal Kerstin Stegemann. Sie hat mit 187 Länderspielen eine Sicherheit, die die Jüngeren noch nicht haben. Da gibt es gelegentlich Abstimmungsprobleme. Aber bis 2011 ist es noch lang. Die Trainerinnen haben es bisher immer geschafft, dass die Mannschaft bei einem Großereignis steht. Da mache ich mir keine Sorgen.

Wer wird im Angriff neben der gesetzten Birgit Prinz die Nummer zwei?

Jones: Inka Grings würde ich nennen, aber auch Anja Mittag, bei der endlich der Knoten mit einem erlösenden Tor geplatzt ist.

Themawechsel: Wie sind Ihre Gedanken zum Tode von Michael Jackson?

Jones: Ich war in jungen Jahren selber ein großer Fan von ihm, fand seine Musik einfach toll. Und ich muss jetzt nicht in die Läden gehen, um seine Sachen zu kaufen, ich habe sie alle schon. Mich stimmt sein Tod traurig.

Vorverkauf für EM-Testspiele läuft auf Hochtouren

10.07.2009 07:53 Frauen-Nationalmannschaft

Vorverkauf für EM-Testspiele läuft auf Hochtouren

Sind auch beim Holland-Spiel: Silvia Neid (l.) und Steffi Jones (r.)  © DFB
Sind auch beim Holland-Spiel: Silvia Neid (l.) und Steffi Jones (r.)

Anspruchsvoller Fußball, begeisternde Atmosphäre - die deutsche Frauen-Nationalmannschaft bietet ihren Fans ein attraktives Ticket-Paket an. Wer bei den Länderspielen gegen die Niederlande am 25. Juli im Sinsheimer Rhein-Neckar-Stadion, gegen Japan am 29. Juli im Mannheimer Carl-Benz-Stadion und gegen Russland am 6. August im Bochumer Rewirpower-Stadion dabei sein will, kann sich jetzt seine Karte sichern.

Karten für alle drei Spiele können im Online-Ticketshop bestellt werden. Außerdem sind auch Bestellungen über die DFB-Tickethotline (Telefon: 01805-110201, 0,14 Euro/min) möglich.

"Wollen stimmungsvolle Kulisse wie gegen Brasilien"

„Ich wünsche mir natürlich wieder so stimmungsvolle Kulissen, wie wir sie zuletzt in Frankfurt gegen Brasilien hatten“, hofft Silvia Neid. Beim Länderspiel in der Commerzbank-Arena wurde am 22. April 2009 mit 44.825 Zuschauern ein neuer Europarekord im Frauenfußball aufgestellt. „Die Unterstützung unserer Fans ist sensationell. Ich weiß, dass uns viele andere Nationen darum beneiden“, erklärt die DFB-Trainerin weiter.

Steffi Jones blickt den drei EM-Tests ebenfalls optimistisch entgegen. Besonders den beiden in den WM-Arenen in Sinsheim und Bochum. „Frauenfußball ist in. Besonders wenn die Nationalmannschaft spielt. Dazu noch gegen derart attraktive Gegner. Ich kann mir sehr gut vorstellen, die Niederlande, Japan und Russland in zwei Jahren bei der WM wieder in Deutschland begrüßen zu dürfen. Ich bin überzeugt davon, dass diese Begegnungen die Fans schon jetzt in WM-Stimmung versetzen werden“, so die Präsidentin des WM-Organisationskomitees. Sie ergänzt: „Ich bin mir auch sicher, dass dies ein dies ein guter Testlauf für uns wird, der die Vorfreude auf die WM 2011 weiter schürt und uns zugleich im Hinblick auf das Turnier wertvolle Erfahrungen auf organisatorischer Ebene liefert.“

Neuauflage des Bronze-Duells bei Olympia 2008  © DFB
Neuauflage des Bronze-Duells bei Olympia 2008

Kartenpreise für alle Partien gleich

Die Kartenpreise sind für alle drei Partien gleich gestaffelt und liegen zwischen fünf Euro (Stehplatz Gruppenkarte, nur für Fußballvereine und Schulen) und 30 Euro (Sitzplatz Kategorie 1). Darüber hinaus stehen ermäßigte Eintrittskarten für Kinder, Schüler (bis 18 Jahre), Studenten, Wehrpflichtige, Rentner, Zivildienstleistende und Personen mit Schwerbeschädigtenausweis zur Verfügung.

Tickets für Rollstuhlfahrer und Sehbehinderte zum Preis von sieben Euro inklusive Begleitperson sind in Sinsheim und Bochum ausschließlich über die jeweiligen Heimvereine TSG Hoffenheim und VfL Bochum erhältlich. Die Rollstuhlfahrertickets für das Spiel in Mannheim sind über den DFB zu beziehen. Gruppen- und Schiedsrichterkarten sind nur über den jeweiligen Landesverband zu beziehen.

Zwei Jahre vor Turnierbeginn voll im Soll

09.07.2009 14:01 Frauen-WM 2011

Frauen-WM zwei Jahre vor Turnierbeginn voll im Soll

Allgegenwärtig: die OK-Präsidentin Steffi Jones
Allgegenwärtig: die OK-Präsidentin Steffi Jones

Genau zwei Jahre waren es noch am 26. Juni 2009 bis zum Anpfiff der FIFA Frauen-WM 2011 in Deutschland. Das OK des DFB kann eine mehr als zufrieden stellende Zwischenbilanz aufstellen. Der Kreis der sechs Nationalen Förderer ist in Kürze komplett. In den neun WM-Spielorten, von denen inzwischen jeder mit seinem Host-City-Logo für sich und die WM werben kann, laufen die Vorbereitungen mit Hochdruck und großer Begeisterung. Immer mehr WM-Arenen präsentieren sich schon wettkampfbereit. Jetzt wird das wichtigste Ereignis der nächsten Monate zur großen Herausforderung: Der Verkauf der WM-Tickets, der am 29. Oktober 2009 mit dem Startschuss in Augsburg beginnt, wie DFB-Redakteur Wolfgang Tobien zu berichten weiß.

Ist es der Charme des Weiblichen an sich? Sind es die Ästhetik und die besonderen dynamischen und technisch ungemein ambitiösen Elemente des Frauenfußballs generell? Oder ist es ganz speziell der Lockruf „20ELF VON SEINER SCHÖNSTEN SEITE“, der Slogan, mit dem die 6. FIFA Frauen-WM für sich wirbt? Egal. Das erste Weltfestival des Frauenfußballs in Deutschland ist bereits jetzt von unwiderstehlicher Strahl- und Anziehungskraft geprägt. Von geradezu magnetischer Wirkung vor allem auf Sponsoren und potenzielle Förderer aus Industrie und Wirtschaft.

Innerhalb von nur drei Wochen gelang es dem WM-Organisationskomitee des DFB unter Leitung seiner Präsidentin Steffi Jones, mit dem Versicherungskonzern Allianz Deutschland, dem Handelsunternehmen REWE und der Deutschen Post nach der Deutschen Telekom und der Commerzbank die Nationalen Förderer Nummer drei, vier und fünf an Bord zu holen. Und da die Verhandlungen mit einem weiteren Sponsor in viel versprechender Situation kurz vor dem Abschluss stehen, dürfte der Kreis der sechs Nationalen Förderer, von denen jeder vier Millionen Euro zur Deckung des OK-Etats in Höhe von 51 Millionen Euro beiträgt, schon zwei Jahre vor dem Anpfiff der Frauen-WM 2011 komplett sein.

Frauenfußball - interessante Plattform für Unternehmen

Was DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger bei der Präsentation der Allianz Deutschland am 30. Mai in Berlin zu Dr. Markus Rieß, dem Vorstandsmitglied des global agierenden Versicherers, zum Ausdruck brachte, kennzeichnet die Partnerschaft mit den Nationalen Förderern insgesamt: „Wir kommen von zwei verschiedenen Seiten und treffen uns bei einer wunderschönen gemeinsamen Sache. Mit ihrem Engagement übernimmt die Allianz eine gesellschaftliche Verantwortung. Das zeigt, dass der Frauenfußball mit seiner rasanten Entwicklung mittlerweile für viele Unternehmen eine interessante Plattform darstellt.“ Ähnlich äußert sich Steffi Jones, wenn sie den Wirtschaftspartnern des OK zuruft: „Der Frauen und Mädchenfußball hat inzwischen einen so hohen Stellenwert und ein solch tolles Image, dass Sie mit Ihrer Entscheidung, mit uns zusammenzuarbeiten, alles richtig gemacht haben. Sie können sich darauf verlassen, dass Sie von uns viel mehr zurückbekommen als Sie bei uns einsetzen.“ Die OK-Präsidentin verweist damit auf den über ragenden Effekt, den das Sponsoring auf der Weltbühne des Fußballs in Sachen Image und Kompetenz der betreffenden Unternehmen mit sich bringt.

Ulrich Wolter: "Akquise läuft sensationell"  © DFB
Ulrich Wolter: "Akquise läuft sensationell"

Dennoch ist es keine Selbstverständlichkeit, dass namhafte Unternehmen vor allem in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise als Förderer gewonnen werden können. DFB-Präsident Dr. Zwanziger ist denn auch generell „glücklich und dankbar, dass sich Unternehmen in schwierigen Zeiten zu uns bekennen“. Ulrich Wolter, der Gesamtkoordinator des Organisationskomitees, ergänzt: „Dass wir in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation mit der Akquise fast aller Nationalen Förderer jetzt schon nahezu die Hälfte unseres WM-Budgets refinanzieren können, muss man als große Sensation bezeichnen.“

Lionel Souque, der Generalbevollmächtigte REWE Vollsortiment Deutschland, sagte während des in Bochum von 200 Gästen positiv aufgenommenen WM-Countdown-Abends am 18. Juni , dass „unser Engagement im Frauenfußball über das klassische Sponsoring hinausgeht“. Ingo Bohlken, Chief Marketing Officer der Deutschen Post, betonte kürzlich: „Die Partnerschaft mit dem DFB und die hohe Emotionalität des Fußballs, speziell des Frauenfußballs, stärken unsere Markenkampagne ‚Die Post für Deutschland’. Der DFB war unser Wunschpartner.“ Und DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach wies darauf hin, dass „REWE neben dem Engagement als Premium- Partner unserer Nationalmannschaften und als Förderer der U 20 Frauen-WM 2010 in Deutschland weitere zahlreiche Möglichkeiten zur Unterstützung des Frauenfußballs anbietet“.

Hannelore Ratzeburg hat Grundlagen gelegt

Dementsprechend fühlt sich Ulrich Wolter in seiner Einschätzung bestätigt. „Wenn man sieht, dass einige unserer Nationalen Förderer nicht nur beim WM-OK einsteigen, sondern sich zudem beim DFB und beim Frauenfußball insgesamt stark engagieren, dann verweist dies auf eine neue Strategie für eine neue Zielgruppe. Dabei spielt das Junge, Frische und Wilde im Frauen- und Mädchenfußball eine große Rolle“, erklärt der OK-Gesamtkoordinator und stellt ausdrücklich heraus: „Diese tolle Entwicklung ist vor allem für die, die seit 25 und mehr Jahren an diesem Thema arbeiten, wie zum Beispiel unsere DFB-Vizepräsidentin Hannelore Ratzeburg, die einst unter dem Nullpunkt angefangen und den Frauenfußball mit ganz langem Atem vorangetrieben haben, eine große Offenbarung und hoch verdiente Belohnung für ihre Arbeit.“

Beim DFB und in seinem OK hoffen die Verantwortlichen, dass sich die große Strahl- und Anziehungskraft der Frauen-WM 2011 in Deutschland außerdem vor allem beim Ende Oktober 2009 beginnenden Verkauf der Eintrittskarten niederschlägt. Auf die Frage, auf welchem Gebiet die Anstrengungen in den kommenden zwölf Monaten verstärkt werden müssten, erklärt Ulrich Wolter, dass die U 20-Frauen-WM 2010 für uns alle im OK ein markanter Meilenstein ist, dem große Bedeutung zukommt. „Diese Veranstaltung ist kein Test, sie ist eine WM, ein eigenständiges großes Turnier, bei dem alles perfekt ablaufen muss.“ Trotzdem lässt der Chef der gesamten operativen OK-Abläufe keinen Zweifel daran, dass „der 29. Oktober 2009 der wichtigste Termin der nächsten Monate sein wird“.

An diesem Tag findet in der neuen Augsburger WM-Arena der Frauen-Länderspiel-Hit gegen die USA statt. Gleichzeitig fällt dort der Startschuss für den Verkauf der rund eine Million WM-Tickets, der 27 Millionen Euro für die weitere Deckung des WM-Etats 2011 einbringen soll. „Es zeugt von inzwischen großer Normalität, dass wir mit diesem Schlagerspiel, aber auch mit den drei Premieren zuvor beim Länderspiel- Hattrick gegen die Niederlande am 25. Juli in Sinsheim, gegen Japan am 29. Juli in Mannheim und gegen Russland am 6. August in Bochum wie selbstverständlich in Stadien mit großen Zuschauerkapazitäten gehen. Diese drei Länderspiele werden uns deutliche Hinweise geben, wie stark das Thema WM 2011 in der Öffentlichkeit schon platziert ist. Es besteht die Möglichkeit, sich unter anderem ein sehr attraktives Ticket-Paket für alle drei Begegnungen zu sichern“, sagt Ulrich Wolter.

Steffi Jones: "Familien und Kinder stehen im Fokus"

Gleichzeitig betont er: „Das Ereignis von absolut wegweisender Bedeutung ist der bundesweite Beginn des WM-Kartenverkaufs am 29. Oktober 2009 mit dem Startschuss in Augsburg, wobei in der ersten Phase die so genannten Städte-Serien in den Handel kommen.“

Die zentrale Botschaft zum WM-Ticketing insgesamt verkündet Steffi Jones in Übereinstimmung mit der generellen Turnier-Philosophie: „Familien und Kinder stehen absolut im Fokus. Für sie werden wir alles tun. Es gibt für die WM 2011 in allen Kategorien immer ermäßigte Tickets für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre in Begleitung von mindestens einem Erwachsenen. Egal, ob es sich um Einzel- oder Gruppentickets handelt oder um Städteserien.“

Konkret beinhaltet diese Kernaussage: Vom Eröffnungsspiel bis zum Finale sind für Kinder und Jugendliche Eintrittskarten zu reduzierten Preisen erhältlich. Unabhängig davon, ob sie mit Eltern oder Großeltern, mit Nachbarn oder Freunden der Familie kommen. „Und zwar nicht in irgendeinem Block irgendwo im Stadion, sondern überall in jeder Preisklasse. Auch wenn es zum Beispiel um eine Gruppe wie ein Fußballteam mit mindestens elf Spielern geht. Kommt die Altherren-Mannschaft, erhält sie Kar ten zum normalen Preis, kommt das E-Ju - gend-Team, gibt es ermäßigte Tickets, wobei jede Gruppe noch einen Mengenrabatt von 20 Prozent erhält“, verdeutlicht Ulrich Wolter. Welch ein signifikantes Beispiel für „20ELF VON SEINER SCHÖNSTEN SEITE!“.

Sinsheim fiebert Länderspiel entgegen

08.07.2009 16:55 Frauen-WM 2011

Sinsheim fiebert Länderspiel entgegen

Vorfreude pur: Greinert, Jones und Bartusiak (v.l.)  © DFB
Vorfreude pur: Greinert, Jones und Bartusiak (v.l.)

Sinsheim, seit vergangener Saison ein Spielort der Bundesliga, freut sich auf das nächste Fest des Fußballs. Die Vorfreude auf das Länderspiel der deutschen Frauen-Nationalmannschaft am 25. Juli gegen die Niederlande in der Rhein-Neckar-Arena stand am Mittwoch denn auch im Mittelpunkt des Treffens der OK-Präsidentin Steffi Jones und Sinsheims Oberbürgermeister Rolf Geinert.

Mit von der Partie im Sinsheimer Auto- und Technikmuseum war auch Nationalspielerin Saskia Bartusiak. Zweieinhalb Wochen vor dem Anpfiff sind bereits über 15.000 Karten vergriffen.

Das erste Länderspiel in der Geschichte der Rhein-Neckar-Arena gilt für beide Mannschaften als spannender Test für die Europameisterschaft in Finnland (23. August bis zum 10. September 2009). „Das Spiel wird und zeigen, wo wir vier Wochen vor dem EM-Debüt gegen Norwegen stehen. Auch in Sinsheim wünschen wir uns eine traumhafte Kulisse, wie wir sie beim Länderspiel gegen Brasilien in Frankfurt hatten“, kommentierte Bartusiak.

Rolf Greinert: "Sinsheim bietet optimale Bedingungen"

„Sinsheim bietet mit der modernen Rhein-Neckar-Arena optimale Bedingungen für Länderspiele. Wir sind bestens vorbereitet und unsere Fans fiebern dem Match entgegen. Wir wollen unbedingt zeigen, dass auch bei Länderspielen eine großartige Stimmung in unserem Stadion herrscht“, sagte OB Rolf Geinert.

„Auch für das OK ist das Spiel ein wichtiger Test. Schließlich ist Sinsheim ein WM-Spielort. Ich bin mir sicher, wir werden einen Vorgeschmack auf 2011 erleben“, ergänzte OK-Präsidentin Steffi Jones.

Karten für das Frauen-Länderspiel in Sinsheim können im Online-Ticketshop bestellt werden. Außerdem sind auch Bestellungen über die DFB-Tickethotline (Telefon: 01805-110201, 0,14 Euro/min) möglich.

Promis werben mit DFB-Frauen

08.07.2009 15:28 Frauen-Nationalmannschaft

Naidoo, Kohler und van Almsick werben für DFB-Frauen

"Franzi": Weltmeisterin wirbt für Weltmeisterinnen  © DFB
"Franzi": Weltmeisterin wirbt für Weltmeisterinnen

Prominente Unterstützung für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft zum Länderspiel gegen Japan am Mittwoch, 29. Juli (ab 16 Uhr, live im ZDF), in Mannheim: Popstar Xavier Naidoo, Weltmeister Jürgen Kohler und Schwimm-Weltmeisterin Franziska van Almsick werben für die Partie im Carl-Benz-Stadion.

Sie haben sich für ein Fotoshooting mit Silvia Neid, Nadine Angerer und Steffi Jones zur Verfügung gestellt, bei dem drei Motive für eine Plakataktion zum Länderspiel in Mannheim entstanden sind. Diese sind seit Mittwoch im gesamten Mannheimer Stadtgebiet zu sehen.

„Natürlich unterstütze ich die Weltmeisterinnen, von denen wir Männer im Punkto Kampf, Zusammenhalt und Effizienz noch einiges lernen können“, erklärt Xavier Naidoo stellvertretend.

Neuauflage des Olympia-Bronzeduells

Mit Japan steht die DFB-Auswahl - wie im Spiel um Platz drei bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking (2:0 für Deutschland) - einem anspruchsvollen Gegner gegenüber, der auch bei der Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland wieder eine Rolle spielen könnte. Besonders im Nachwuchsbereich konnten die Asiatinnen in jüngster Vergangenheit mit beachtlichen Leistungen auf sich aufmerksam machen.

Drückt die Daumen: Weltmeister Kohler  © DFB
Drückt die Daumen: Weltmeister Kohler

Insofern blickt auch Silvia Neid der Begegnung in Mannheim gespannt entgegen: „Das Spiel ist für uns ein ganz wichtiger Test im Vorfeld der Europameisterschaft. Wir sind mitten in der Vorbereitung auf das Turnier in Finnland. Die Japanerinnen haben wir uns ganz gezielt als Gegner ausgesucht. Sie spielen einen technisch sehr anspruchsvollen Fußball und ähneln damit unserem Gruppengegner Frankreich bei der EURO“, sagt die DFB-Trainerin.

Und sie hofft wieder auf die Unterstützung der deutschen Fans. „Die Rekordkulisse beim Brasilien-Spiel war natürlich klasse. Ich würde mich freuen, wenn in Mannheim eine ähnliche Atmosphäre im Stadion herrschen würde.“

Zwei weitere Testspiele runden EM-Vorbereitung ab

Die Frauen-Nationalmannschaft bestreitet neben dem Länderspiel gegen Japan zwei weitere Partien in der Vorbereitung auf die EURO 2009. Bereits am 25. Juli (ab 18 Uhr, live in der ARD) trifft die DFB-Auswahl in Sinsheim auf die Niederlande, am 6. August (ab 17.25 Uhr, live in der ARD) ist Russland der Gegner in Bochum.

Die Tickets für den Länderspiel-Hattrick kosten jeweils zwischen fünf und 30 Euro. Karten können online unter www.dfb.de, über die DFB-Ticket-Hotline (Telefon: 01805/110201, 0,14 €/min), an allen CTS-Vorverkaufsstellen und in ausgewählten Ticketshops erworben werden.

Jones besuchte Botschaft in Washington

06.07.2009 15:10 Frauen-WM 2011

Jones besuchte Botschaft in Washington

Fußball-begeistert: Steffi Jones mit Botschafter Dr. Klaus Scharioth  © Bongarts/GettyImages
Fußball-begeistert: Steffi Jones mit Botschafter Dr. Klaus Scharioth

Mit einem Besuch beim Deutschen Botschafter in Washington, Dr. Klaus Scharioth, beendete OK-Präsidentin Steffi Jones am Montag ihre USA-Reise. Beim Treffen in der deutschen Vertretung erläuterte Jones die Eckdaten der Vorbereitung auf die Frauen-WM 2011.

"Es ist von großem Vorteil, einen sportbegeisterten Botschafter in einem sportbegeisterten Land zu haben. Schließlich spielt die Deutsche Botschaft in Washington eine Schlüsselrolle, um die Vorfreude auf die Frauen-WM 2011 in den Vereinigten Staaten zu schüren", sagte Steffi Jones.

Die OK-Präsidentin weiter: "Die USA haben mit der Ausrichtung der Frauen-WM 1999 im Frauenfußball eine Vorreiterrolle übernommen und absolute Maßstäbe gesetzt. Auch Barack Obamas Familie ist sportbegeistert. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dem amerikanischen Präsidenten daher vor kurzem Trikots der deutschen Frauen-Nationalmannschaft für seine beiden Töchter übergeben. Wir würden uns freuen, wenn viele amerikanische Fans zur Frauen-WM nach Deutschland kommen."

Steffi Jones: Fußball-Botschafterin vor deutscher Botschaft  © Bongarts/GettyImages
Steffi Jones: Fußball-Botschafterin vor deutscher Botschaft

Botschafter dankt Steffi Jones

Botschafter Scharioth dankte Steffi Jones für ihren Besuch und sagte seine Unterstützung zu, um die Frauen-WM 2011 einem möglichst breiten Publikum in den USA nahe zu bringen.

"Wir werden Sie darin unterstützen, dieses schöne Ereignis auch in diesem Land bekannter zu machen", erklärte der Botschafter. "Das ist für mich als Botschafter und begeisterten Fußballanhänger eine Aufgabe, die ich sehr gern übernehme."

Zu den weiteren Höhepunkten der USA-Reise von Steffi Jones zählten die Einführung in die Hall of Freedom ihres ehemaligen Vereines Washington Freedom sowie ein Treffen mit der zweifachen Weltfußballerin des Jahres, Mia Hamm.

Steffi Jones in Hall of Fame verewigt

06.07.2009 15:09 Frauen-WM 2011

Steffi Jones in Hall of Fame verewigt

Neu in der Ruhmeshalle: Steffi Jones (r.) mit US-Star Abby Wambach  © Bongarts/GettyImages
Neu in der Ruhmeshalle: Steffi Jones (r.) mit US-Star Abby Wambach

Der Rahmen hätte am Sonntag nicht repräsentativer sein können: In der Halbzeit des Spitzenspiels der Frauen-Profi-Liga der USA zwischen Washington Freedom und Tabellenführer Los Angeles Sol im ausverkauften Maryland SoccerPlex-Stadion zeichnete der Traditionsverein der US-amerikanischen Hauptstadt Steffi Jones mit der Aufnahme in die Hall of Fame aus.

Dabei würdigte Washington Freedoms Präsident Mark Washo die OK-Präsidentin für „ihre herausragenden Verdienste um den Verein und den Frauenfußball“ mit warmen Worten: „Steffi Jones hat in Washington Geschichte geschrieben und andere Menschen mit ihrem Erfolg inspiriert.“

Neben der deutschen OK-Präsidentin wurde auch die verstorbene US-Trainerlegende David Vanole als neues Mitglied der Hall of Fame des Vereins präsentiert.

"Als Sportlerin auch außerhalb des Platzes ein Vorbild"

Washington Freedoms Besitzerin Maureen Hendricks überreichte Jones und Vanoles Vertreterin, US-Nationalstürmerin Abby Wambach, einen Ehrenteller. Gleichzeitig enthüllten Kinder die offiziellen Hall of Fame-Banner der beiden Teamlegenden.

„Bei Washington Freedom ist mir noch deutlicher geworden, dass eine Sportlerin auch außerhalb des Platzes als Vorbild gilt und sich für Eigenschaften wie Solidarität und Integration einsetzen muss. Ich habe versucht, meine Aufgaben zu erfüllen und fühle mich nun mit dieser Auszeichnung sehr geehrt“, bedankte sich die OK-Präsidentin.

Trio komplett: Jones vor dem Banner von Siri Mullinx und Mia Hamm  © Bongarts/GettyImages
Trio komplett: Jones vor dem Banner von Siri Mullinx und Mia Hamm

Jones als dritte Spielerin berufen

Nach Torfrau Siri Mullinix und der zweifachen Weltfußballerin des Jahres Mia Hamm ist Steffi Jones die dritte Spielerin, die in die Hall of Fame des Hauptstadt-Klubs einzieht. Die OK-Präsidentin bestritt in den Saisons 2002 und 2003 insgesamt 38 Spiele für Washington Freedom und erzielte dabei zwei Treffer. Zusammen mit Hamm und Mullinix feierte sie mit dem Gewinn der Meisterschaft 2003 den größten Erfolg der Vereinsgeschichte.

Zu den Gästen des Abends im MarylandPlex-Stadion zählten Mullinix, die Trainerin der US-Frauen-Nationalmannschaft Pia Sundhage sowie der Direktor des US-Fußball-Hall of Fame-Museums Jack Huckel. Weltfußballerin des Jahres und LA Sol-Stürmerin Marta, die das Tor zum 1:0-Sieg der Auswahl aus Kalifornien erzielte, gratulierte Steffi Jones auf dem Platz. Die Begegnung wurde in den USA live vom Fernsehsender Fox-Soccer-Channel übertragen.

Die OK-Präsidentin beendete am Montag mit einem Besuch beim deutschen Botschafter in Washington, Dr. Klaus Scharioth, ihre USA-Tour.

"Jones leistet enormen Beitrag für Frauenfußball"

06.07.2009 08:32 Frauen-WM 2011

Marta: "Jones leistet enormen Beitrag für Frauenfußball"

Enormer Beitrag: Marta (r.) lobt OK-Chefin Steffi Jones  © Bongarts/GettyImages
Enormer Beitrag: Marta (r.) lobt OK-Chefin Steffi Jones

Als dritte Spielerin wurde Steffi Jones in die Hall of Fame von Washington Freedom aufgenommen. Auch die Prominenz des internationalen Frauenfußballs würdigt die Leistung der OK-Präsidentin der Frauen-WM 2011 in Deutschland:

Marta, Weltfußballerin des Jahres: Steffi Jones hat mir in ihrer aktiven Zeit Kopfschmerzen bereitet, denn sie war fast unüberwindbar im Zweikampf. Als OK-Präsidentin leistet sie einen enormen Beitrag zur Förderung des Frauenfußballs. Ich habe bereits im April beim Länderspiel gegen Deutschland in Frankfurt gespürt, dass die Frauen-Weltmeisterschaft ihre Schatten voraus wirft. Die Stimmung mit 45.000 Fans im Stadion war einfach unglaublich. Brasilien freut sich schon auf 2011.

US-Stürmerin Abby Wambach: Ich habe die Ehre gehabt, mit Steffi bei Washington Freedom zu spielen. Für mich zählt sie zu den besten Spielerinnen aller Zeiten. Die Aufnahme in die Hall of Fame hat sie absolut verdient. Steffi liebt den Fußball und ich hätte mir keine bessere Alternative für den Job der OK-Präsidentin vorstellen können. Die Frauen-WM 2011 wird neue Maßstäbe setzen und ich freue mich sehr, dass wir bereits am 29. Oktober beim Freundschaftsspiel gegen Deutschland in Augsburg ein bisschen WM-Atmosphäre schnuppern werden. Deutschland gegen die USA ist der Klassiker aller Klassiker im Frauenfußball.

US-Nationaltrainerin Pia Sundhage: Obwohl wir noch die Qualifikation schaffen müssen, freuen wir uns schon auf 2011. Das Freundschaftsspiel gegen Deutschland in Augsburg ist ein absolutes Highlight für die Frauen-Nationalmannschaft der USA auf dem Weg zur Frauen-WM, zumal wir Spielpraxis benötigen. Ich kenne Steffi und weiß, dass sie alles tun wird, um 2011 ein fantastisches Fest des Frauenfußballs zu organisieren. Ihre Aufnahme in die Hall of Fame unterstreicht ihr Engagement für den Frauenfußball.

Frankreichs Nationalspielerin Sonia Bompastor: Steffi wird die Frauen-WM zu einem gigantischen Erfolg machen. Die Hall of Fame-Auszeichnung zeigt einfach, dass sie eine tolle Botschafterin des Frauenfußballs ist. 2011 will ich mit Frankreich unbedingt dabei sein. Wenn wir uns qualifizieren, werden uns viele französischen Fans in den deutschen Stadien unterstützen.

Samstag, 4. Juli 2009

Renate Lingor als Glücksfee bei Pokalauslosung

04.07.2009 09:00 DFB-Pokal Frauen

Lingor Glücksfee bei DFB-Pokalauslosung

Lingor: Glückliche Hand?
Lingor: Glückliche Hand?

Die erste Runde im DFB-Pokal der Frauen wird am Freitag, 17. Juli, in der DFB-Zentrale in Frankfurt am Main ausgelost. Als Glücksfee zieht WM-Botschafterin Renate Lingor die Paarungen. Insgesamt 57 Mannschaften nehmen an dem Wettbewerb teil.

In der ersten Runde haben die besten sieben Teams der Abschlusstabelle 2008/2009 der Frauen-Bundesliga Freilos: Somit greifen der Deutsche Meister 1. FFC Turbine Potsdam, Vizemeister FC Bayern München, Pokal-Titelverteidiger FCR 2001 Duisburg, der 1. FFC Frankfurt, die SG Essen-Schönebeck, der Hamburger SV und SC Freiburg erst in der zweiten Pokalrunde ins Geschehen ein.

Die 50 Klubs, die in der ersten Runde im Lostopf sind, setzen sich aus den fünf verbliebenen Erstligisten der Abschlusstabelle 2008/2009, den Mannschaften der 2. Frauen-Bundesliga des abgelaufenen Spieljahres, den beiden Aufsteigern in die 2. Frauen-Bundesliga und den Pokalsiegern der 21 Landesverbände zusammen. Es werden zwei regionale Gruppen für die erste Hauptrunde gebildet.

Die erste Runde des DFB-Pokals der Frauen wird am 13. September ausgetragen. Das eigenständige Finale der Frauen findet am 15. Mai 2010 erstmals in der Kölner Arena statt.

Steffi Jones in den USA: Teil 4

04.07.2009 08:55 Frauen-WM 2011 DFB.DE EXKLUSIV

Wiedersehen in Kalifornien – Jones trifft Hamm

WM-OK-Präsidentin Steffi Jones (l.) und Mia Hamm  © Bongarts/GettyImages
WM-OK-Präsidentin Steffi Jones (l.) und Mia Hamm

Lockere Stimmung, tolle Erinnerungen und WM-Vorfreude kennzeichneten das Treffen der OK-Präsidentin Steffi Jones und der zweifachen Weltfußballerin des Jahres Mia Hamm am Freitag in Manhattan Beach, 30 Kilometer südlich von Los Angeles.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die gemeinsame Zeit bei Washington Freedom in der ehemaligen Women’s United Soccer Association (WUSA) sowie die bevorstehende Frauen-WM 2011in Deutschland.

Hamm zählt zu den populärsten Sportlerinnen der USA. Mit der amerikanischen Frauen-Nationalmannschaft gewann sie den WM-Titel 1991 und 1999 sowie die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 1996 und 2004. Nach 275 Länderspielen und 158 Toren im Trikot der US-Frauen beendete sie ihre Karriere im Sommer 2004. Seitdem leitet sie die „Mia Hamm Foundation“ zu Gunsten der Förderung junger Sportlerinnen sowie der Unterstützung von Menschen, die eine Knochenmarktransplantation benötigen.

Jones hofft auf Hamms Besuch zur WM 2011

„Ich glaube, keine andere Spielerin hat den Frauenfußball so stark und positiv geprägt wie Mia. Ich würde mich riesig freuen, wenn wir sie 2011 bei der Frauen-WM in Deutschland begrüßen dürfen, denn sie ist das internationale Gesicht des Frauenfußballs“, sagte Steffi Jones.

„Ich kenne Steffi sehr gut aus unserer Zeit in Washington und bin mir absolut sicher, dass es ein Volltreffer war, sie zur OK-Präsidentin zu ernennen. Mit ihrer Sympathie und Engagement für den Frauenfußball wird sie einen großen Beitrag zum Erfolg der WM leisten. Seit 2006 wissen wir alle, die Deutschen sind nicht nur hervorragende Organisatoren sondern auch gastfreundliche, humorvolle Menschen, die fantastische Fußball-Parties veranstalten. Ich glaube, 2011 wird ein zweites Sommermärchen. Ich will dabei sein“, kommentierte Hamm.

"Deutsches Frauen-Team hat Maßstäbe gesetzt"

Wiedersehen in Kalifornien: Steffi Jones (l.) trifft Mia Hamm  © Bongarts/GettyImages
Wiedersehen in Kalifornien: Steffi Jones (l.) trifft Mia Hamm

„Das deutsche Frauen-Team hat in den vergangenen Jahren absolute Maßstäbe gesetzt. Es wird nicht einfach, 2011 Deutschland zu schlagen, aber unsere Mannschaft hat auch hervorragende Spielerinnen, die bereits von der WM träumen und sich bestens vorbereiten werden“, ergänzte Hamm.

Im Anschluss an das Meeting überreichte Steffi Jones ihrer Ex-Teamkollegin ein Trikot der deutschen Frauen-Nationalmannschaft mit der Nummer 2011. Für Hamms zweijährige Zwillinge Ava und Grace gab es Minitrikots der Männer-Nationalmannschaft.

Die Aufnahme in die Hall of Fame ihres ehemaligen Vereines Washington Freedom am Sonntag steht im Mittelpunkt der viertägigen USA-Reise von Steffi Jones, die am Donnerstag in Los Angeles startete.